GOM 3D-Messtechnik als Motor der Industrie 4.0

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die GOM 3D Metrology Conference Ende September stand ganz im Zeichen der Digitalisierung: Mehr als 750 Messtechnik-Experten kamen nach Braunschweig, um sich über die Implementierung messtechnischer Automatisierungslösungen, virtuelle Zusammenbauanalyse, Materialprüfung und optische 3D-Inspektion von Airfoils auszutauschen.

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Unter dem Leitthema „New Aspects in Industrial 3D Metrology, Inspection and Testing” beleuchteten die Vorträge auf der 3D Metrology Conference den Nutzen der optischen 3D-Messtechnik im industriellen Umfeld.
Unter dem Leitthema „New Aspects in Industrial 3D Metrology, Inspection and Testing” beleuchteten die Vorträge auf der 3D Metrology Conference den Nutzen der optischen 3D-Messtechnik im industriellen Umfeld.
(Bild: GOM)

Unter dem Leitthema „New Aspects in Industrial 3D Metrology, Inspection and Testing” beleuchteten praxisnahe Anwendervorträge den Nutzen der optischen 3D-Messtechnik im industriellen Umfeld: In der Produktentwicklung hilft die optische 3D-Koordinatenmessmaschine Atos, schon vor Anlauf der Produktion möglichst viele Bauteilinformationen zu analysieren und somit den Entwicklungs- und Produktionsprozess auf Effizienz zu trimmen, wie der Hersteller GOM mitteilt. Des Weiteren lasse sich die Qualitätskontrolle in der laufenden Fertigung beschleunigen, da die Messsysteme Abweichungen zwischen Soll- und CAD-Daten prozesssicher aufdecken. Bei automatisiertem Einsatz ermöglicht die optische 3D-Messtechnik die vollumfängliche Geometrieprüfung in allen Stufen des Fertigungsprozesses und ist damit zentrales Element der Fertigungsstrategie in der Industrie 4.0, wie es heißt.

Blick hinter die Kulissen

Das Thema virtuelle Zusammenbauanalyse wurde unter anderem am Beispiel von Press- und Karosseriewerken verdeutlicht: Hier führen nach Unternehmensangaben die Atos Scan Box Anlagen die Messergebnisse mehrerer Bauteile digital zusammen, sodass sich unabhängig vom Cubing oder Meisterbock eine virtuelle Analyse anhand von 3D-Daten realisieren lässt.

Viel besucht waren auch die branchenspezifischen Vortragsblöcke der Konferenz, die sogenannten „Solution Tracks“, die Fachwissen zu Spezialthemen kompakt vermittelten. Die begleitende Fachmesse sowie der „GOM Factory Walk“ – ein Blick hinter die Kulissen des GOM Firmensitzes – rundeten das vielfältige Programm ab.

GOM

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