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3D-Metalldruck

Additive Fertigung mit reinem Kupfer

| Redakteur: Simone Käfer

Per selektivem Elektronenstrahlschmelzen hat das Fraunhofer-IFAM in Dresden Kupfer auf Edelstahl 3D-gedruckt. Sie nutzten eine Arcam-Maschine.

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3D-Druck mit reinem Kupfer. Auf der Formnext 2019 zeigt das Fraunhofer-IFAM wie es geht.
3D-Druck mit reinem Kupfer. Auf der Formnext 2019 zeigt das Fraunhofer-IFAM wie es geht.
(Bild: Fraunhofer-IFAM)

Im Technologiedemonstrator Flow-Field XXL zeigt das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM die hybride Fertigung mit reinem Kupfer über SEBM (selektivem Elektronenstrahlschmelzen, selective Electron Beam Melting) auf Edelstahl. Es wurden insgesamt knapp 200 Pins mit einer Höhe von 20 mm in neun verschiedenen Designs gefertigt. Das Bauvolumen von rund 150 cm³ wurde in 18 Stunden auf der Maschine Arcam Q20+ generiert. Neben der Vielfalt der Strukturbeispiele, wie sie in Wärmeübertragern vorkommen, beeindruckt damit auch die großflächige Realisierung des Multi-Material-Demonstrators.

Mit dem SEBM-Verfahren entstehen vollständig dichte Strukturen, erklärt das Fraunhofer-IFAM, die somit die notwendigen Leitfähigkeiten für den Einsatz als Wärmeübertrager erreichen. Um die Details im Design gut sichtbar zu machen, wurden die Pins mit Dicken von 6 bis 12 mm gefertigt. Technologisch sollen jedoch Strukturen bis 600 µm möglich sein.

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