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Warmumformung von Aluminium AP&T liefert erste Produktionsanlage mit HFQ-Verfahren

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

AP&T hat die weltweit erste Produktionsanlage für die Warmumformung von Aluminium mit dem neuen Verfahren HFQ ausgeliefert. Diese Technik ermöglicht nach Unternehmensangaben die Herstellung von Bauteilen mit geringem Gewicht und hoher Zugfestigkeit in komplexen Formen und hoher Formstabilität in einem einzigen Ablauf. Auftraggeber ist Cipco, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Impression Technologies Ltd (ITL) in Großbritannien.

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AP&T hat die weltweit erste Produktionsanlage für die Warmumformung von Aluminium mit dem neuen Verfahren HFQ an Cipco in Großbritannien ausgeliefert. Die Anlage ist für die Herstellung von leichten Bauteilen für die Automobilindustrie vorgesehen.
AP&T hat die weltweit erste Produktionsanlage für die Warmumformung von Aluminium mit dem neuen Verfahren HFQ an Cipco in Großbritannien ausgeliefert. Die Anlage ist für die Herstellung von leichten Bauteilen für die Automobilindustrie vorgesehen.
(Bild: AP&T )

Das neue Verfahren HFQ (Solution Heat treatment, Forming and In-Die Quenching Process), wurde an den beiden britischen Universitäten Imperial College in London (ICL) und University of Birmingham entwickelt.

Gegenwärtig wird es im Rahmen des EU-Projektes FP7 Locolite an Industriebedingungen angepasst. In diesem Projekt kooperiert AP&T mit einer Reihe von kompetenten Köpfen aus der europäischen Industrie und akademischen Kreisen bei der Erarbeitung von Lösungen, die es den Autobauern ermöglichen, das Gewicht, den Energieverbrauch und die Umweltauswirkungen der Fahrzeuge zu verringern. Die ersten mit diesem neuen Verfahren hergestellten Prototypen wurden bereits im Rahmen von Locolite vorgestellt. Für Anfang 2016 sind die erste Installation und der erste Testbetrieb einer vollständigen Produktionsanlage geplant.

Hochfeste Aluminiumlegierungen für komplexe Konstruktionen

„Mit dem neuen Prozess können wir dank größerer Ziehtiefe, engeren Biegeradien und der fast völligen Abschaffung der Rückfederung hochfeste Aluminiumlegierungen für komplexe Konstruktionen herstellen. Das sind erhebliche Vorteile im Vergleich zu den herkömmlichen Pressverfahren. Die Produkteigenschaften sind für die Automobilindustrie ausgesprochen interessant, so dass für diese Technik ein großer potentieller Markt vorhanden sein dürfte“, erklärt Dr. Christian Koroschetz, Leiter der Technologieentwicklung bei AP&T.

Die neue Produktionsanlage wird von Cipco zur Herstellung von leichten Bauteilen für mehrere britische Autobauer, aber auch für die weitere Entwicklung von HFQ eingesetzt. Die Produktion wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 beginnen.

„In kürzester Zeit haben wir eine neue, viel versprechende Technik von der Idee zu einer funktionierenden Produktionslösung entwickelt. Die Zusammenarbeit mit ITL im Bereich HFQ begann 2012. Im Jahr danach wurde Locolite ins Leben gerufen und jetzt liefern wir schon unsere erste Produktionsanlage. Das ist ein großer und wichtiger Schritt“, meint Peter Karlsson von AP&T, zuständig für die Kontakte des Unternehmens mit Locolite. „Wir sind sehr zufrieden, sowohl mit der Kooperation mit AP&T als auch der Lieferung dieser weltweit führenden Ausrüstung für unser HFQ-Anlage in Großbritannien“, bestätigt auch George Adam, Geschäftsführer von ITL.

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