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Bauteilbeschriftung auf der Blechexpo 2019

Auch bei Hitze, Öl und Feuchte sicher kennzeichnen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Robuste sowie schnell und präzise arbeitende Kennzeichnungssysteme sind das Metier von REA Elektronik. Halle 6 am Stand 6301.

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REA Elektronik präsentiert unter anderem die neuesten Tintestrahl-Drucktechnik für die sichere Kennzeichnung diverser Bauteile und Halbzeuge. Hier das Schriftbild von einem REA JET DOD 2.0, das standardmäßig zwischen 5 und 140 mm hoch sein kann. Es geht aber auch größer. Halle 6 am Stand 6301 auf der Blechexpo 2019.
REA Elektronik präsentiert unter anderem die neuesten Tintestrahl-Drucktechnik für die sichere Kennzeichnung diverser Bauteile und Halbzeuge. Hier das Schriftbild von einem REA JET DOD 2.0, das standardmäßig zwischen 5 und 140 mm hoch sein kann. Es geht aber auch größer. Halle 6 am Stand 6301 auf der Blechexpo 2019.
(Bild: REA Elektronik)

Die Metall- und Blechbearbeitung kennt alle Extreme, so die einleitenden Worte von REA Elektronik zum bevorstehenden Blechexpo-Auftritt in Stuttgart. Das zieht sich von der zugigen Werkhalle bis hin zu großer Hitze am Hochofen, changiert von der rauen und schmutzigen Produktionsumgebung bis zum filigranen Feinschnitt sowie von der öligen Oberfläche bis zum 1000 °C heißen Werkstück, so der Aussteller. Die gefertigten Teile jeglicher Beschaffenheit und Größe und nicht zuletzt auch Reststücke hätten jedoch eines gemeinsam: Sie müssten verlässlich gekennzeichnet sein, damit Menschen oder digitale Systeme sie jederzeit erkennen, zuordnen und weiterverarbeiten könnten. Genau dafür habe REA Elektronik die richtigen Systeme entwickelt.

Sauberes Schriftbild in schmutzigem Umfeld

Der neue Großschrift-Tintenstrahldrucker REA JET DOD 2.0 gilt als langlebig, schnell und bringt auch im öl- und staubverschmutzten sowie feuchten, heißen oder vibrierenden Milieu ein sauber lesbares Schriftbild auf Stahl- und Aluminiumrohren oder -platten zustande, sagt der Aussteller REA Elektronik. Der Drucker arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 600 m/min und erzeugt je Schreibkopf eine Schriftbildhöhe zwischen 5 und 140 mm, betont REA Elektronik. Soll es noch größer sein, könnten mehrere Schreibköpfe kombiniert werden. Modular konzipiert, soll sich der REA JET DOD 2.0 je nach anstehender Aufgabe auch schnell auf diverse Schriftarten und Druckfarben und -tinten umrüsten lassen.

Sprachgenie mit filigranen Druckergebnissen

Mit einer vertikalen Auflösung von 48 Pixel für maximal acht Zeilen druckt der leichte und kompakte REA JET SC 2.0 (Bild) kleinste Zeichen, Texte und 2D-Matrixcodes mit schnell trocknender Tinte. Der Tintentrahldrucker ist dazu mit allen internationalen Zeichensätzen ausgestattet, betont REA Elektronik. Über moderne Schnittstellen soll er sich außerdem leicht in bestehende Fertigungssysteme integrieren lassen.

Kennzeichnen ohne Etikettenkleben

Und schwer zu kennzeichnende Oberflächen beschriftet der hochauflösende Tintenstrahldrucker REA JET HR mit mit schnell trocknenden Tinten, die sich bester Haftung erfreuen – Lesbarkeit natürlich garantiert, heißt es. Er druckt dabei mit einem Spezialverfahren Informationen und Codes in einen weißen Tintenspiegel. Das biete dem Anwender jegliche Freiheiten, um auch schwierig zu kennzeichnende Produkte verlässlich mit maschinenlesbaren Codes zu versehen. Nicht zuletzt erspart sich der Anwender den Umstand mit noch aufzuklebenden Etiketten sowie die damit verbundene Logistik und Lagerhaltung.

Signierung in Farbe oder Lack

In vielen industriellen Prozessen spielten auch Farbmarkierungen eine wichtige Rolle – sei es zur Information über Qualität und Zustand des Produkts, zur Fertigungssteuerung oder die farbige Linienmarkierung für Rohre, Profile oder Endlosware. Die Signiertechniklösungen aus der Baureihe REA JET ST, sagt der Aussteller, ermöglichen nicht nur die punktgenaue Kennzeichnung metallischer Oberflächen mit Farben und Lacken, denn mit der Kombination aus mehreren Signierköpfen zu einem Signierblock können auch hohe Textpassagen Punkt für Punkt aufs Produkt gebracht werden – auch in schwer zugänglichen Bereichen und bei Oberflächentemperaturen bis 1000 °C. Flächig betrachtet, sollen die REA-JET-ST-Systeme auch beim Auftrag von Schutzlacken, Primern oder Prozessflüssigkeiten zur Vor- oder Nachbehandlung metallischer Oberflächen die richtige Unterstützung bieten. Und wenn die unverlierbare Markierung metallischer Oberflächen gewünscht ist, lohnt sich der Griff zum Faserlaser REA JET FL, merkt REA Elektronik an.

Ein Schulungskurs für alle Kennzeichnungssysteme

Die flexiblen Systeme für die berührungsfreie Beschriftung werden individuell den Anforderungen des Anwenders angepasst und fügen sich in seine Produktionsumgebung ein, sagt REA Elektronik. Mit der innovativen REA-JET-Titan-Plattform komme ein weiterer Vorteil von REA JET als Vollsortimenter zum Tragen. Und zwar, dass sämtliche Kennzeichnungssysteme mit diesem einheitlichen Bedienkonzept steuerbar sind – die Mitarbeiter müssen folglich nur einmal geschult werden.

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