Stopa

Blechlager mit kundenspezifischem Lagerverwaltungssystem

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Zu den weiteren anwendungsspezifischen Anpassungen zählen das Verwalten eines Konsignationslagers, eines separaten Restblechlagers sowie das von Sperrbeständen, zu denen alle neu eingelagerten Materialien bis zu ihrer Überprüfung und Freigabe gehören. Außerdem lässt das LVS Bleche mit der Kennzeichnung „bevorzugte Maschine“ bearbeitungsnah einlagern. Ferner reserviert die Software Lagerbereiche für bestimmte Materialien, stellt BDE-Daten und diverse Listen zur Verfügung, bucht sämtliche Ein- und Auslagerungen und erfüllt umfassende Reportingfunktionen.

Platzsparende Dreheinrichtungen

Nadine Weckenmann ist als IT-seitige Projektleiterin verantwortlich für die VPN- Verbindungen zu den Bearbeitungsmaschinen und der LVS Steuerung gewesen. Zudem hat sie die Kommunikation zwischen dem SAP-System des Betreibers und der Betriebsdatenerfassung sowie zwischen den angebundenen Laserschneidanlagen und dem LVS-Extended koordiniert. Nadine Weckenmann betont die außerordentlich gute Zusammenarbeit in der Vorbereitungsphase. „Während der Zeit, in der Stopa das Basis-Lagerverwaltungssystem unseren Anforderungen entsprechend modifiziert hat, haben wir bestens zusammengearbeitet. Vor der Auftragsvergabe hatte unser Team den Markt sondiert, Referenzanlagen besichtigt und mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen auf Basis des Lastenhefts Workshops bei Stopa und Trumpf durchgeführt.“

Parallel zum Stopa Compact sind zwei neue Laserschneidanlagen installiert sowie das VPN-Netzwerk und die RCI-Schnittstellen vom LVS-Extended zu den Trumpf-Maschinen implementiert worden. Unterdessen ist in den alten Gebäuden an bestehenden Anlagen weiter produziert worden, um die Kunden durchgängig beliefern zu können. Volker Huber, Gruppenleiter in der Blechtrennung mit langjährigen, umfangreichen Erfahrungen in der Blechbearbeitung bei Aesculap, die vom Stanzen bis zum Laserschneiden reichen, hat das Projekt begleitet. Huber wird zukünftig die Anlage als LVS-Administrator betreuen. Die Abläufe sind gemeinsam im Team erarbeitet und anschließend von Stopa im LVS umgesetzt worden. „Wir haben alle 410 Systempaletten über Wochen selbst eingelagert und kalibriert. Ein Techniker des Herstellers ist vor Ort gewesen und hat uns unterstützt.“ Stopa hatte die Paletten zuvor mit Bodenblechen versehen, da Aesculap neben den 150 unterschiedlichen Materialien auch Bänder und Blechstreifen einlagert.

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