Stopa

Blechlager mit kundenspezifischem Lagerverwaltungssystem

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Zu den weiteren Ideen der Auslagerung und Bereitstellung von Materialien für den Bereich der Stanz-Laser-Technik, die Stopa in das Projekt eingebracht hat, gehört die Integration und Ausstattung der an den Stationen eingesetzten Transportwagen mit Dreheinrichtungen. Ohne diese Technik wäre es unumgänglich gewesen, die Anlagen quer zum Lager zu installieren. Dadurch hätte weniger Platz für Maschinen zur Verfügung gestanden, sodass Aesculap einige Anlagen in zweiter Reihe – mit dem Nachteil längerer Transportwege – hätte aufbauen müssen. Interessant ist auch die Software-Lösung für das Restblechlager, in dem die Tafeln hochkant in einem Regal stehen. Gerald Reischmann, Fertigungsdisponent in der Blechumformung, demonstriert den Nutzen der Lösung. „Drückt der Bediener auf seinen Touchscreen, visualisiert ihm das LVS, wo im Lager ein dem Auftrag entsprechendes Restblech vorhanden ist. In dem Fall kann der Maschinenbediener zwischen dem Restblech und einem neuen Blech aus dem Lagersystem wählen.“

Konstruktiv und physisch aus einer Hand

Für Aesculap waren die Gründe für die Entscheidung, das 42 m lange, 8 m hohe, 4,7 m breite und mit 685 Lagerplätzen ausgestattete Automatiklager zu installieren, vielfältig. Dazu zählen, neben den bereits genannten Vorteilen, Auslagerungsmöglichkeiten nach dem FIFO-Prinzip, eine hohe Bedienerfreundlichkeit und Arbeitssicherheit, eine permanente Inventur, ein Bestands-Reporting und -abgleich mit dem SAP-System sowie letztlich eine hohe Wirtschaftlichkeit. Abgesehen davon gewährleistet eine SAP-BDE-LVS-Schnittstelle, welche Daten aus dem Produktionsplan an die Maschinen und das LVS überträgt, eine zuverlässige Kommunikation zwischen dem SAP-System und dem LVS-Extended. Auch in der Lieferantenkombination Stopa/Trumpf gibt es aufgrund langjähriger Erfahrungen keine Schnittstellenprobleme. Zudem ist es gelungen, eine Verkettung von mehreren Maschinen, zum Teil mit automatischer Luftblas- und Saugtechnik, Beölung und Stanz-Laser-Technik, anzubinden. Als besonders nennenswert hebt Bludau hervor, dass Stopa das Lager komplett selbst gebaut und entwickelt hat. Neben der hohen Kompetenz garantiert Stopa eine schnelle und langjährige Ersatzteilversorgung. Als weiteren Erfolgsfaktor im Projekt erwähnt Joachim Bludau: „Stopa hat sämtliche Vereinbarungen eingehalten und sich auch nachträglich noch hinzugekommener Themen angenommen.“

Stopa auf der Euroblech 2016: Halle 11, Stand A94

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