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Stahl-Innovationspreis 2012 Bühne frei für neue Ideen und Produkte aus Stahl

Redakteur: Kirsten Nähle

Viele gute Ideen setzen sich nicht am Markt durch, da sie schlicht und einfach gar nicht erst bekannt gemacht werden. Ihnen fehlt eine Bühne zur Präsentation. Deshalb lenkt der Stahl-Innovationspreis alle drei Jahre das Scheinwerferlicht auf die Innovationskraft von Deutschland – Land der Ideen –und auf die Menschen, die dahinterstecken. Seit über 20 Jahren beweist die Auszeichnung, dass viele deutsche Unternehmen innovative Produkte für die Märkte dieser Welt auf wettbewerbsfähigem Qualitäts- und Preisniveau anbieten.

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Der Stahl-Innovationspreis wird alle drei Jahre vom Stahl-Informationszentrum der deutschen Stahlindustrie an Stahl verarbeitende Unternehmen verliehen.
Der Stahl-Innovationspreis wird alle drei Jahre vom Stahl-Informationszentrum der deutschen Stahlindustrie an Stahl verarbeitende Unternehmen verliehen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Im kommenden Jahr verleihen Unternehmen der deutschen Stahlindustrie den Preis bereits zum neunten Mal. Bewerben um den Stahl-Innovationspreis 2012 können sich Ingenieure, Architekten, Handwerker, Designer und Erfinder aber schon jetzt mit ihren innovativen Ideen und Produkten aus dem Werkstoff. Den Siegern winken attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 70.000 Euro und die Bekanntmachung ihrer Innovationen. Um der großen Anwendungsvielfalt von Stahl gerecht zu werden, wird der Wettbewerb in vier Kategorien ausgeschrieben.

In der Kategorie „Produkte aus Stahl“ werden serienreife Produkte, die ganz oder überwiegend aus Stahl bestehen und verbesserte oder neue Anwendungen für den Werkstoff eröffnen, ausgezeichnet. Unter „Stahl in Forschung und Entwicklung“ werden Forschungs- und Entwicklungsleistungen sowie Verarbeitungsverfahren für verbesserte oder neue Stahlanwendungen belohnt. „Bauteile und Systeme aus Stahl für das Bauen“ sollten neue Akzente hinsichtlich Architektur, Konstruktion, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit setzen.

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Produkte, die das kreative Potenzial des Werkstoffs unterstreichen, werden in der Kategorie „Stahl-Design“ berücksichtigt. Eine besondere Bedeutung erhält beim Wettbewerb 2012 wieder der Klimaschutz. Die Diskussionen über Klimawandel und CO2-Emissionen beeinflussen auch Stahl verarbeitende Unternehmen. Deshalb wird die Innovation, die durch Verwendung von Stahl dazu beiträgt, Energie und Material einzusparen sowie CO2-Emissionen zu senken, mit dem Sonderpreis „Klimaschutz mit Stahl“ ausgezeichnet.

Jost A. Massenberg, Vorstandsvorsitzender des Stahl-Informations-Zentrums, vertraut auf die kreativen Potenziale der Mitarbeiter in Stahl verarbeitenden Unternehmen: „Wer Neues entwickelt, trägt maßgeblich zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei. Basis für viele Innovationen ist Stahl, denn der Werkstoff bietet eine große Fülle an Möglichkeiten zur Realisierung neuer Ideen. Das wird auch der Stahl-Innovationspreis 2012 zeigen.“

Zahlreiche Gewinner konnten entsprechend der Formel „Innovation + Kommunikation = Erfolg“ bereits von der Auszeichnung profitieren. Wilhelm Seibel jr., Geschäftsführer der Seibel Designpartner GmbH und Gewinner des Stahl-Innovationspreises 2006, bestätigt: „Die Beteiligung am Stahl-Innovationspreis ist nur eine kleine Investition im Vergleich zum sehr großen PR-Gewinn, den man als Preisträger erhält.“ 2009 gehörte unter anderem die Reinz Dichtungs-GmbH zu den Preisträgern. Im Verbund mit Partnern aus Industrie und Forschung entwickelte das Unternehmen einen Klettverschluss aus Stahl, der aufgrund seiner thermischen und chemischen Beständigkeit im Vergleich zu Kunststoff-Klettverschlüssen ein breiteres Anwendungsspektrum öffnete.

Über einen Preis durfte sich im selben Jahr auch die RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH und Co. KG freuen. Mit seinem 2009 ausgezeichneten Kettensystem ICE konnte das Familienunternehmen 2010 ein Umsatzwachstum von über 10% erzielen. „Noch heute macht sich der Stahl-Innovationspreis bemerkbar: RUD als international agile und dynamische Ideenschmiede gilt in der Branche fortan als marktführendes Benchmark-Unternehmen und nimmt die Pionierrolle im Bereich moderner Anschlag-, Zurr-, Hebe- und Fördermittel ein“, so Sven Cravotta von RUD.

Teilnahmeberechtigt am Stahl-Innovationspreis sind Personen, Unternehmen, Institutionen sowie Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft mit Sitz in Deutschland. Die Teilnahme am Stahl-Innovationspreis ist kostenfrei. Eingereichte Projekte müssen innerhalb der letzten fünf Jahre entwickelt worden sein. Ab sofort können die Teilnahmeunterlagen beim Stahl-Informations-Zentrum angefordert werden. Einsendeschluss ist der 16. Januar 2012.

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