Otto Dilg Bürstanlage entfernt Lasergrat für ein exaktes Druckbild

Redakteur: Kirsten Nähle

Auf der Stanztec 2012 kann am Stand der Dilg Group eine „Ottomat“-Bürstanlage live begutachtet werden. Im übertragenen Sinne sehen lassen könne sich zudem auch der Verkauf einer hochleistungsfähigen Bürstanlage in einer Spezialanfertigung für einen großen deutschen Hersteller von Siebdruckschablonen.

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Auf der Stanztec kann am Stand der Dilg Group eine "Ottomat"-Bürstanlage live begutachtet werden.
Auf der Stanztec kann am Stand der Dilg Group eine "Ottomat"-Bürstanlage live begutachtet werden.
(Bild: Otto Dilg)

Die Bürstanlage wurde so konzipiert, dass die Druckschablonen jeweils mit zwei gegenläufigen Bürsten an der Oberfläche bearbeitet werden können und somit eine besonders schnelle und effiziente Bearbeitung möglich wird. Denn die sehr dünnen und somit nur mit Spezialbürstanlagen zu behandelnden Schablonen müssen in einem vorgeschalteten Schritt mit einem Laser bearbeitet werden, wobei durch die große Hitze ein sogenannter Lasergrat entstehen kann. Bleibt dieser bestehen, liegt die Schablone beim Druck dann nicht plan auf. Das Druckgut kann daher unter die Schablone wandern, was ein unsauberes Druckbild zur Folge hat.

Durch das Bürsten der Schablonen werde einerseits eine absolut plane Auflagefläche und zum anderen eine scharfe Abrisskante und somit ein exaktes Druckbild erzielt. Die Anlagen seien dafür ausgelegt, auch sehr sensible Materialien mit perfekten Ergebnissen hinsichtlich Entgratung, Oberflächenbearbeitung und geringsten Mengen an Ausschuss bearbeiten zu können.

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