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Tube

Der Name ist Programm: Rohrbearbeitung auf der Tube

| Autor: M.A. Frauke Finus

Rohrbearbeitung mit all seinen Facetten ist vom 4.bis 8. April 2016 wieder der Dreh- und Angelpunkt der Tube. Auf dem Messegelände in Düsseldorf präsentieren die beiden Weltleitmessen Wire, Internationale Fachmesse Draht und Kabel, und Tube, Internationale Rohrfachmesse, bereits zum 15. Mal gemeinsam technologische Highlights aus ihren Branchen.

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Rückblick: Bilder von Wire und Tube 2014.
Rückblick: Bilder von Wire und Tube 2014.
(Bild: Messe Düsseldorf)

Wer auf dem Weltmarkt der Rohre produziert, verarbeitet und handelt, der darf bei den alle zwei Jahre in Düsseldorf stattfinden Tube nicht fehlen. Obwohl die Lage der europäischen Stahlindustrie wegen Überkapazitäten auf dem Weltmarkt, Billigimporten aus China und einem massiven Preisdruck den Herstellern der Branchen zu schaffen machen, blicken die meisten Unternehmen optimistisch Richtung Tube: Hier treffen sich im April wieder die Key-Player der Branchen, um ihre Innovationen zu präsentieren, Kunden zu treffen und Geschäftsabschlüsse zu tätigen.

Die Tube zeigt auf über 59.000 m2 netto die gesamte Palette von der Rohrherstellung über die Rohrbearbeitung bis hin zur Rohrverarbeitung sowie den Bereich Handel mit Rohren. Das Angebot reicht von Rohmaterialien, Rohren und Zubehör, Maschinen zur Herstellung von Rohren und Gebrauchtmaschinen über Werkzeuge zur Verfahrenstechnik, Hilfsmittel und Mess-, Steuer-, Regel- und Prüftechnik. Pipelines und der Bereich der OCTG-Technologie, Profile und Maschinen sowie das Plastic Tube Forum (PTF) ergänzen das Angebot. Angemeldet sind rund 1300 Aussteller aus 50 Ländern.

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Natürlich findet sich auch das allgegenwärtige Thema Industrie 4.0 auf der Tube wieder. Dazu erklärt Friedrich-Georg Kehrer, Global Portfolio Director Metals and Flow Technologies bei der Messe Düsseldorf: „Industrie 4.0 ist eine industrielle Entwicklung, die sich durch nahezu alle Branchen zieht. Hierbei wachsen die reale Welt der Maschinen und Anlagen und die virtuelle Welt zu einem „Internet der Dinge“ zusammen. Im globalen Wettbewerb erwarten die Kunden nicht nur verlässliche, kompetente Partner sondern einen zunehmend individuell zugeschnittenen Service. Es gibt aber auch noch viele Vorbehalte und Unsicherheiten innerhalb der Branchen gegenüber Industrie 4.0., Sicherheits- und Spionagebedenken halten Unternehmen davon ab, ihre Produktion ganz auf Industrie 4.0 umzustellen.“

Konzentration aufs Messegeschehen

Die Tube belegt mit dem Bereich Rohrzubehör die Hallen 1 und 2, der Rohrhandel und die Rohrherstellung schließen sich in den Hallen 2, 3, 4, 7.0 und 7.1 an. Der China-Pavillon findet erneut in Halle 2 statt. Die Tube-Umformtechnik befindet sich in Halle 5, in den Hallen 6 und 7a schließen sich Maschinen zur Rohrbearbeitung an. Maschinen und Anlagen präsentieren sich in Halle 7a. In den Hallen 1 bis 7.0 sind außerdem Profile für verschiedenste Anwendungen zu finden.

Die Messe Düsseldorf plant bewusst keine begleitenden Kongresse oder Konferenzen. „Aussteller und Besucher sollen sich ganz auf das Messegeschehen konzentrieren können“, erklärt Kehrer. „Natürlich finden Treffen mit internationalen und nationalen Verbänden statt und es gibt diverse Abendveranstaltungen. Unser Kredo lautet jedoch: Konzentration auf die innovativen Maschinen Lösungen und auf hoffentlich viele gute Gespräche.“

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M.A. Frauke Finus

M.A. Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com