Positives in Kriegszeiten Deutsche Industrieproduktion und der Export legen zu

Quelle: dpa 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Es herrscht noch immer Krieg im Iran und dennoch geht es mit der Produktion und dem Export in Deutschland ein wenig aufwärts, heißt es jetzt. Und auch China werde nicht ausgebremst ...

Das Statistische Bundesamt bescheinigt Deutschland im Rückblick auf das bisherige zweite Quartal 2026 einen leichten Zuwachs in Sachen Produktion und Export. Der Iran-Krieg bleibt ein Bremsfaktor. Und auch China hat die Ausfuhren deutlich gesteigert ...(Bild: ©  Yellow Boat - stock.adobe.com)
Das Statistische Bundesamt bescheinigt Deutschland im Rückblick auf das bisherige zweite Quartal 2026 einen leichten Zuwachs in Sachen Produktion und Export. Der Iran-Krieg bleibt ein Bremsfaktor. Und auch China hat die Ausfuhren deutlich gesteigert ...
(Bild: © Yellow Boat - stock.adobe.com)

Wie das Statistische Bundesamt ermittelt hat, hat das verarbeitende Gewerbe in Deutschland im zweiten Quartal einen leichten Produktionsanstieg hingelegt. Im April schlug dieser mit einem Mehr von 0,4 Prozent zu Buche. Diesmal lagen auch die Analysten richtig. Der einzige Bremsklotz sei noch immer die Automobilindustrie. Förderlich waren dagegen die Entwicklungen im Bausektor, die witterungsbedingt sind, heißt es weiter, wo man die Produktion um rund 2,4 gesteigert hat. Anstiege gab es deshalb auch in der Chemie und bei Metallerzeugnissen. Im Jahresvergleich verkündet das Amt aber insgesamt einen kalenderbereinigten Rückgang von 0,5 Prozent. Bremsend wirke sich aber auch noch der Iran-Krieg auf die Konjunktur aus. Trotz allem muss das Amt aber auch einräumen, dass der Auftragseingang vor Kurzem um 3,8 Prozent eingeknickt ist, was vor allem durch den Auto- und den Maschinenbausektor bedingt ist.

Deutschland exportiert trotz Krieg etwas mehr

Was die Ausfuhren an Waren aus Deutschland angeht, so meldet das Statistische Bundesamt, dass man den Export dem Iran-Krieg zum Trotz im März um 0,9 Prozent steigern konnte. Und auch der April brachte Zuwächse, die einen Wert von etwa 136,6 Milliarden Euro hatten, heißt es. Die Insider glaubten allerdings an ein Minus von 0,5 Prozent. Die USA sind dabei weiterhin die Hauptabnehmer deutscher Produkte, die Waren im Wert von 11,4 Milliarden kauften, was 1,8 Prozent mehr war als im März 2026. Betrachtet man den März 2025, so stiegen die Exporte sogar um 3,6 Prozent (bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte). In puncto Importe gab es im Vergleich zum Vorjahres-März einen Zuwachs von 1,2 Prozent (122,1 Milliarden), so das Amt. Nach UK lieferte man weniger, denn es fielen die Exporte seit März um 9,5 Prozent (auf 6,7 Milliarden Euro). Dagegen nahmen die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der EU im Vergleich zu März um ein Prozent zu (auf 79,1 Milliarden).

(ID:50866618)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung