Anbieter zum Thema
Bestätigt wird das von Willi Schneegaß, in Personalunion Geschäftsführer der Ipros Industrie Produkte GmbH und Präsident des Händlerverbandes FDM. Was den Maschinenhandel angeht, seien die Wintermonate schon immer etwas verhaltener, betont Schneegaß: „Es gibt zahlreiche Anfragen und wir schreiben viele Angebote.“
Abnehmer sind tendenziell verunsichert
Die konjunkturellen Rahmenbedingungen auf vielen internationalen Märkten seien gut und Investitionsbedarf vorhanden. Allerdings wüssten viele Abnehmer im Augenblick noch nicht hundertprozentig, wo der Zug hinfährt: „Sie haben von ihren eigenen Kunden mündliche Zusagen erhalten und warten auf die schriftliche Bestätigung dieser Aufträge“, erklärt Schneegaß. „Sobald der Vertrag bei ihnen eingeht, kaufen sie bei uns die zur Auftragsabwicklung benötigten Maschinen.“
Exzellent läuft bei Ipros hingegen das Geschäft mit der Dampfreinigungstechnik. So berichtet Schneegaß von einem größeren Projekt in Tschechien, bei dem Rohre mit einem Durchmesser von 20 bis 160 mm mittels Dampf und Vakuum gereinigt und entfettet werden – bei einer Geschwindigkeit von 60 m in der Minute.
Mit einem sehr geräumigen Stand und vielen attraktiven Werkzeugmaschinenangeboten wird die DMG/Mori Seiki Used Machines GmbH auf der Usetec 2013 Flagge zeigen. Den Grund nennt Geschäftsführer Thomas Trump: „Auf der Usetec können wir als Aussteller zusätzliche Kundenkreise erschließen. Diese Kontakte würden wir sonst so nicht bekommen.“
DMG/Mori Seiki setzt auf Käufer aus den BRIC-Staaten
Denn die zur Usetec kommenden Interessenten aus den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) würden normalerweise nicht bei einem großen Konzern wie DMG/Mori Seiki anfragen. Gerade vor dem Hintergrund dieses Käuferpotenzials erwartet Trump eine erfolgreiche Messe in Köln, die für die DMG/Mori-Seiki-Gebrauchtmaschinensparte im Zeichen eines Jubiläums steht: Vor 20 Jahren wurde das Unternehmen gegründet. Seitdem hat sich die Nachfrage deutlich breiter aufgestellt.
Gingen früher vor allem große Maschinen ins Ausland, sind es längst genauso Standardmaschinen. Sowohl Kleinstbetriebe als auch Weltkonzerne nutzen die Gebrauchttechnologie – letztere nicht zuletzt zur Abarbeitung von Auftragsspitzen.
(ID:38955380)