Elektromotoren

Dualhärtender Klebstoff verbindet Statoren spannungsausgleichend

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Die Elektromotoren kommen wiederum in verschiedensten Anwendungen vor, vom Automobil (zum Beispiel Motoren zum Sitz- oder Fensterverstellen) über die Zahnbürste bis hin zu Aufzugmotoren. Die alternative Fügetechnik Schrumpfen kann dort zwar ebenfalls eingesetzt werden. Dabei wird eines der Fügeteile erhitzt, dehnt sich dadurch aus und zeitgleich wird das zweite Fügeteil eingebracht. Allerdings ist dies bei hohen Temperaturdifferenzen im Einsatzfall eher schwierig, weil dann hohe Spannungen auftreten und das Bauteil reißen kann.

Der Hauptvorteil des Klebens ist der Spannungsausgleich

Als geeignete Alternativen haben sich daher das Kleben oder die Verbindung beider Techniken im Rahmen des Schrumpfklebens bewährt. Der Hauptvorteil der Fügetechnik Kleben liegt in dem bereits oben beschriebenen Spannungsausgleich sowie der Schlagzähigkeit und der hohen Zuverlässigkeit.

Für den Einsatz bei Elektromotoren steht ein breites Klebstoff-Portfolio zur Verfügung (Bild 1). Einkomponentige Epoxidharze, die durch Wärme aushärten, werden vor allem bei temperaturbeständigen Bauteilen, die im Ofen ausgehärtet werden können, eingesetzt. Aufgrund des Aushärtens auch in hohen Schichtdicken sind sie sehr gut bei spaltüberbrückenden Einsätzen geeignet.

Dualhärtende Delo-ML-Klebstoffe werden bei Raumtemperatur hart

In vielen Anwendungen erlauben jedoch die Bauteile keine Ofenhärtung. Die neue Generation der dualhärtenden Delo-ML-Klebstoffe schließt dort die Lücke und kann gerade bei diesen genannten Bauteilen eingesetzt werden, da sie anaerob bei Raumtemperatur und/oder durch die Bestrahlung mit Licht im geeigneten Wellenlängenbereich aushärten. Mithilfe von Licht kann der aus dem Fügespalt ausgetretene Klebstoff innerhalb weniger Sekunden aushärten. Somit wird eine umgehende Handfestigkeit und Weiterverarbeitbarkeit der Teile erreicht.

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