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Entwicklungsdienstleister

Edag feiert 40-jähriges Jubiläum

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Entwicklungsdienstleister Edag feiert sein 40-jähriges Bestehen. Das Unternehmen wuchs seit seiner Gründung im Jahr 1969 von einem kleinen 4-Mann-Konstruktionsbüro zum nach eigenen Angaben größten unabhängigen Partner der Mobilitätsindustrie mit mehr als 5600 Angestellten.

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Der Entwicklungsdienstleister Edag begann in Darmstadt als kleines Konstruktionsbüro.
Der Entwicklungsdienstleister Edag begann in Darmstadt als kleines Konstruktionsbüro.
( Archiv: Vogel Business Media )

Unter dem Namen „Konstruktionsbüro Horst Eckard“ mit Sitz in Groß-Zimmern bei Darmstadt fing im Februar 1969 alles an. Der erste Konstruktionsauftrag für die Ford AG ebnete den Weg in die Automobilindustrie. Getreu der heute noch gültigen Philosophie „immer kundennah vor Ort präsent zu sein“ befand sich das erste Büro in Köln. Neue Kunden wie VW, Audi, Kuka oder Karmann konnten gewonnen werden, daher wurden neue Büros in Wolfsburg und Ingolstadt eröffnet.

Entwicklungsdienstleister geht ins Ausland

Die 80er Jahre waren durch Wachstum und Expansion geprägt, wie Edag weiter berichtet. 1983 erfolgte der Spatenstich für den Hauptsitz von Eckard Design in Fulda (Hessen), der aufgrund seiner zentralen Lage bis heute Hauptsitz des weltweit agierenden Unternehmens ist. 1985 wurde im englischen Witham der ersten Standort außerhalb Deutschlands gegründet.

In den 90er Jahren gliederten die Automobilhersteller größere Entwicklungsarbeiten einzelner Derivate bestehender Modellreihen aus, wovon Edag nach eigener Auskunft immer stärker partizipieren konnte. Lag der Schwerpunkt anfangs bei Konstruktionsaufträgen für einzelne Fahrzeugmodule, konnten schon bald Aufträge im Bereich Entwicklung von kompletten Fahrzeugen und Produktionsanlagen realisiert werden. Komplettentwicklungsprojekte und Turn-Key-Projekte im Bereich Anlagenbau folgten. Die 90er waren auch von der weiteren Standortexpansion im Ausland geprägt. Bis heute ist das Unternehmen laut Mitteilung mit über 35 Standorten in 21 Ländern der Entwicklungsdienstleister mit der weltweit stärksten Präsenz.

Der Beginn des neuen Jahrtausends war zunächst geprägt von der Fortsetzung des Unternehmenswachstums, heißt es weiter: Allein im Jahr 2000 wuchs die Belegschaft um 1000 Mitarbeiter auf insgesamt 3000.

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