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Effizient biegen

| Autor: Annedore Bose-Munde

Produktivität und Sicherheit im Prozess spielen auch beim Abkanten und Schwenkbiegen eine wichtige Rolle. Zudem gehört die Einbindung der Maschinen in vernetzte Fertigungswelten längst zum Alltag in der Blechbearbeitung.

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Abkanten und Schwenkbiegen sind flexible Bearbeitungsverfahren und sind in allen Blechdickenbereichen von zirka 0,5 mm bis zuweilen auch mehr als 150 mm beheimatet.
Abkanten und Schwenkbiegen sind flexible Bearbeitungsverfahren und sind in allen Blechdickenbereichen von zirka 0,5 mm bis zuweilen auch mehr als 150 mm beheimatet.
(Bild: ©Oleksandr - stock.adobe.com)

Abkanten und Schwenkbiegen sind flexible Bearbeitungsverfahren und sind in allen Blechdickenbereichen von zirka 0,5 mm bis zuweilen auch mehr als 150 mm beheimatet. Materialtechnisch gibt es fast keine Einschränkungen, da prinzipiell alle metallischen Werkstoffe auf Abkantpressen bearbeitet werden können.

Während beim Ankanten die Platine außerhalb der Maschine liegt, befindet sie sich beim Schwenkbiegen auf einem Tisch. „Ein Anschlagsystem positioniert die Platine zur Biegelinie. Ober- und Unterwange spannen den Zuschnitt. Die Biegewange schwenkt nach oben oder unten und biegt das Blech auf den programmierten Winkel. Schwenkbiegen eignet sich besonders bei großflächigen Platinen, die eine Randumformung erhalten, bei Profilen mit vielfältigen Winkeln, Radien und Umschlägen, bei großen, schweren Platinen oder dünnen und knickempfindlichen Materialien. Es sind aber auch Lösungen für komplexe Kleinteile verfügbar“, erläutert Willy Stahl, Geschäftsführer der RAS Reinhardt Maschinenbau GmbH aus Sindelfingen, das Schwenkbiegen und den konkreten Einsatz genauer.

Über den Autor

Annedore Bose-Munde

Annedore Bose-Munde

Fachredakteurin für Wirtschaft und Technik