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Dossier Stanzen Ehre wem Ehre gebührt: die Stanztechnik

| Autor: M.A. Frauke Finus

Es gibt praktisch keinen Gegenstand des täglichen Gebrauchs, in dem kein Stanzteil verbaut ist. Oft winzig klein, sorgen sie dafür, dass Produkte sprichwörtlich funktionieren wie ein Schweizer Uhrwerk. Deshalb soll in diesem Dossier der Stanztechnik einmal die nötige Ehre zuteil werden.

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Gestanzte Teile werden praktisch in jeder Branche verbaut, zum Beispiel in der Elektro-, Telekommunikations-, Fahrzeug- und Uhrenindustrie, im Werkzeug-, Maschinen und Anlagenbau, in der Weißen Ware und in der Möbelbranche.
Gestanzte Teile werden praktisch in jeder Branche verbaut, zum Beispiel in der Elektro-, Telekommunikations-, Fahrzeug- und Uhrenindustrie, im Werkzeug-, Maschinen und Anlagenbau, in der Weißen Ware und in der Möbelbranche.
(Bild: Hölzel Stanz- und Feinwerktechnik)

Dass „Made in Germany“ für Qualität steht, ist bekannt. Auch die deutsche Stanztechnik kann sich sehen lassen. Egal ob Hochleistungsstanzen, wo Prozesse wie Schweißen, Bördeln, Nieten und Umformen in spezielle Folgeverbundwerkzeuge integriert sind, oder beim Präzisionstanzen: deutsche Maschinenbauer und deutsche Stanzteilfertiger haben die Nase vorn.

Eine kompakte Präzisionsservopresse beflügelt zum Beispiel die Herstellung kleinster Stanzteile:

Auch die immer kleiner werdenden Losgrößen stellen dank technischen Weiterentwicklungen keine Herausforderung mehr dar:

Außerdem geht die Stanztechnik natürlich nicht an Industrie 4.0 vorbei. Eine App fürs Stanzen erleichtert dem Anwender viele Berechnungen:

Ob Werkzeugbau oder Rüsten – mit Standards unterschiedlicher Art lässt sich beim Stanzen viel Zeit und Geld sparen. Das wurde auf dem jüngsten Branchentreff Stanzwerkzeugbau deutlich:

Natürlich ist wie immer der deutsche Mittelstand bei dem, was er tut, auch noch besonders innovativ:

Und wenn alles perfekt aufeinander abgestimmt ist, können noch bessere Ergebnisse beim Stanzen erzielt werden. Deswegen kommt es nicht nur auf die richtigen Automaten, sondern auch auf die passende Peripherie an:

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Über den Autor

M.A. Frauke Finus

M.A. Frauke Finus

Leitende Redakteurin, Redaktion @blechnet.com