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Das Licht kann gegebenenfalls auch aus größerer Entfernung herangeführt werden. So lassen sich die Strahlquellen beispielsweise platzsparend abseits der Produktionsflächen aufstellen und können gegebenenfalls mehrere Maschinen über das Trumpf-Laser-Network versorgen (Bild 2).
Festkörperlaser bietet höheren Wirkungsgrad und mehr Brillianz des Laserlichts
Bei der Entscheidung, die neue Linie zu entwickeln, hatten die Ingenieure aber noch andere Vorteile einer alternativen Strahlquelle zum CO2-Laser im Auge. Zum einen war dies der wesentlich höhere elektrisch-optische Wirkungsgrad. Der andere wesentliche Vorteil liegt in der Brillanz und Wellenlänge des Festkörperlaserlichts.
Mit der um den Faktor zehn kürzeren Wellenlänge benötigen Festkörperlaser beim Schmelzschneiden von Dünnblechen unter 3 mm Dicke deutlich geringere Laserleistungen als ein CO2-Laser und reduzieren dadurch die variablen Kosten bei der Produktion. Addiert man die geringere Leistung mit der höheren Effizienz und dem Einsparpotenzial einer deutlich günstigeren Strahlengangbelüftung, bringt dies Einsparungen bei den Teilekosten von bis zu 20% im Dreischichtbetrieb.
Festkörperlaser braucht auch beim Schweißen weniger Leistung
Ähnliche Vorteile bietet der Festkörperlaser auch beim Schweißen. Auch dort benötigt er im Dünnblechbereich bei gleicher Blechdicke deutlich weniger Leistung oder ermöglicht bei gleicher Laserleistung höhere Geschwindigkeiten.
Damit eröffnet der Festkörperlaser der neuen Lasermaschine speziell im Dünnblechbereich die Chance, hochproduktiv und mit geringen Teilekosten zu arbeiten. Geht es um ein breiteres Anwendungsspektrum oder verlangen die Anforderungen eine Universalmaschine zum Schneiden und Schweißen, wird allerdings wohl die CO2-Lasermaschine vorerst die erste Wahl bleiben.
Lasermaschinen unabhängig von der Strahlquelle ähnlich zu bedienen
Trotz der konstruktiven Veränderungen, die die neue Strahlquelle mit sich bringt, wurde darauf geachtet, dass sich die Lasermaschine für die Bediener genauso anfühlt, wie sie es von der Trulaser-Cell-7000-Serie erwarten. Leisten kann Trumpf dies, weil die Entwicklung der Maschinen und der Strahlquellen in einer Hand liegen.
Wie bei Anlagen mit CO2-Laser als Strahlquelle steuert der Bediener Laser und Maschine über nur eine Bedienoberfläche, zudem steht wie gewohnt das Technologietabellenkonzept zur Verfügung. Und wie bei der CO2-Maschine arbeitet der Bediener immer von dem für ihn günstigsten Platz aus. Er braucht nur das bewegliche Bedienpaneel zu verschieben.
Schneidoptiken für beide Laserquellen haben die gleichen Werkzeuglängen
Um den Laserstrahl an die Prozessanforderungen anzupassen, steht den Bedienern eine breite Varianz an Optiken für beide Laserquellen zur Verfügung. Die Schneidoptik für den Festkörperlaser unterscheidet sich dabei optisch nur unwesentlich und bezüglich der Werkzeuglänge überhaupt nicht von denen für die CO2-Laser (Bild 3).
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