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Lasertechnik

Festkörperlaser senkt Teilekosten bei der Dünnblech-Bearbeitung

| Autor/ Redakteur: Ralf Kohllöffel / Rüdiger Kroh

Die Integration eines fasergeführten Festkörperlasers in eine 3D-Laserbearbeitungsmaschine zahlt sich besonders im Dünnblechbereich aus. Außer dem Vorteil, das Laserlicht über flexible Lichtwellenleiter zu führen, bringt dies Einsparungen bei den Teilekosten von bis zu 20%.

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Bei der Laserbearbeitungsanlage Trulaser Cell 7000 kann der Anwender zwischen einem CO<sub id="ForP_2FB86715-C7C2-CA9B-292F78173D4F2683">2</sub>-Laser und einem Festkörperlaser wählen. Bild: Trumpf
Bei der Laserbearbeitungsanlage Trulaser Cell 7000 kann der Anwender zwischen einem CO<sub id="ForP_2FB86715-C7C2-CA9B-292F78173D4F2683">2</sub>-Laser und einem Festkörperlaser wählen. Bild: Trumpf
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Aufgaben der Anwender von 3D-Laserbearbeitungsmaschinen lassen sich in zwei Worte fassen: „Grundsätzlich alles.“ Je nach Jobstruktur setzen die Unternehmen die Lasermaschinen zum Schneiden, Schweißen und Auftragschweißen an großen und kleinen Werkstücken, aus dicken und dünnen Blechen oder Profilen ein.

Unterschiedliche Anforderungen an Lasermaschinen

Job-Shops nutzen die Lasermaschinen als hochflexible und jederzeit nachrüstbare Bearbeitungszentren, während Volumenhersteller mit ihnen im Dreischichtbetrieb über mehrere Jahre das gleiche Bauteil in sehr großen Stückzahlen bearbeiten, bei denen die dritte und vierte Nachkommastelle der Teilekosten die Profitabilität bestimmt.

Vor vier Jahren stellte Trumpf auf der Euroblech 2006 mit der Trulaser-Cell-Serie 7000 eine Maschinenlinie vor, die das alles nicht nur grundsätzlich zu meistern versprach, sondern so hervorragend, dass sie damals den MM Award für das innovativste Messeprodukt erhielt.

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CO2-Laser wird breitem Anforderungsspektrum gerecht

Dem breiten technischen und wirtschaftlichen Anforderungsspektrum, für das die Lasermaschine entworfen wurde, konnte damals nur ein CO2-Laser wirklich gerecht werden. Dann, zwei Jahre später, trat Trumpf zur Euroblech 2008 mit einer überarbeiteten Version der Lasermaschine an: mit höherer Dynamik und verschiedenen neuen Eigenschaften, um die 3D-Laserbearbeitung noch kostengünstiger für kleine wie auch große Losgrößen zu gestalten.

Trotz der Fortschritte auf dem Gebiet der industriellen Festkörperlaser blieb es jedoch beim CO2-Laser als Strahlquelle. Dies änderte sich im Februar 2010 mit der ersten 3D-Laserbearbeitungsmaschine mit fasergeführtem Festkörperlaser (Bild 1 – siehe Bildergalerie).

In die Weiterentwicklung des Maschinenkonzepts zu einer zweiten Linie mit einem Scheibenlaser der Trudisk-Serie floss die große Erfahrung in der Integration von Festkörperlasern in Systemlösungen ein: Weltweit wurden bereits mehr als 500 Lasermaschinen der kleineren Baureihe Trulaser Cell Serie 3000 mit Festkörperlaser verkauft.

Licht des Festkörperlasers kann zu mehreren Lasermaschinen geführt werden

Der Vorteil, das Laserlicht über flexible Lichtwellenleiter führen zu können, ist eine nicht unwesentliche Dividende der Festkörperlaser-Integration. Der Lichtwellenleiter dient nicht nur als einfache integrierte Strahlführung.

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