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Alle Laseroptiken lassen sich schnell, genau und ohne Werkzeug an der Magnetkupplung tauschen. Beim Wechsel erkennt die Lasermaschine anhand eines Chips automatisch die Optik und gleicht sie mit der im Programm gewählten ab. Dies schließt Bedienfehler beim Optikwechsel aus. Zudem reduziert die Magnetkupplung Schäden an der Maschine, falls die Optik bei der Programmierung doch mal mit dem Werkstück kollidiert.
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Gleicher Arbeitsbereich mit Festkörperlaser oder CO2-Laser
Die offensichtlichsten Unterschiede betreffen die blickdichte Verkleidung der Lasermaschine und die Strahlführung. Die technischen Daten der verfügbaren Arbeitsbereiche der Festkörperlaser-Maschine entsprechen dagegen der Version mit CO2-Laser: In X-Richtung beträgt der Arbeitsbereich 2000 oder 4000 mm, in Y-Richtung 1500 oder 2000 mm und entlang der Z-Achse beträgt er 750 mm.
Mit der für beide Maschinentypen gleichen maximalen Geschwindigkeit von 173 m/min zum Positionieren und mit maximalen Beschleunigungen von 16 m/s2 macht dies die Trulaser Cell der Serie 7000 zur schnellsten 3D-Lasermaschine der Welt.
Zweistationenbetrieb ermöglicht hauptzeitparallele Beladung der Lasermaschine
Eine Automatisierung mit Linear- und Rotationswechslern ist möglich, ebenso ein Zweistationenbetrieb. Dieser wird erstmals auf der Euroblech im Oktober 2010 in Hannover vorgestellt. Er ermöglicht das schon bei der CO2-Laser-Variante bewährte hauptzeitparallele Be- und Endladen von Bauteilen und erhöht so die Flexibilität und Produktivität.
Die neue Maschine bietet ansonsten alle Optionen, die die Bediener von den Maschinen mit CO2-Laser kennen. Auch die Funktion Focusline, die programmierbare Anpassung der Fokuslage, die abhängig von der Applikation variiert werden muss, steht zur Verfügung.
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Festkörperlaser brauchen deutlich glattere Spiegel als CO2-Laser
Durch die langjährige Erfahrung in der Konstruktion von optischen Komponenten ist es gelungen, die erforderlichen Spiegel zu entwickeln. Weil die Wellenlänge zehnmal kürzer ist, brauchen sie eine zehnmal glattere Oberfläche als für CO2-Laserlicht.
Die Option Fastline-Cell ermöglicht es zusätzlich, mit fliegendem Einstechen – also ohne dass die Lasermaschine anhalten muss – bis zu 40% der Bearbeitungszeit einzusparen. Insbesondere beim flexiblen Einsatz in Job-Shops unterstützt die Software Trutops Basic die Produktivität: Die Software ermöglicht es, NC-Programme direkt an der Maschine komfortabel, einfach und sicher anzupassen.
Die Software visualisiert die NC-Bahn und die speziell entwickelten Maschinenfunktionen. So bleibt die Bedienung der Lasermaschine selbst bei einer Vielzahl von Geometrieanpassungen überschaubar und einfach.
Ralf Kohllöffel ist Produktmanager bei der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH, 71254 Ditzingen
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