Suchen

Laserschneiden

Glasfaserlaser spart Platz und Energie

| Autor/ Redakteur: Tate Picard / Peter Königsreuther

Im Vergleich zum autogenen Brennschneiden oder dem Einsatz von Plasmaanlagen, arbeitet der Laser präziser und sauberer. Die Entwicklungsarbeit beim Thema Laserschneiden tendiert verstärkt zum noch recht jungen Faserlaser, der besonders schnell schneidet und für wesentlich geringere Betriebskosten sorgen kann.

Firma zum Thema

Bild 1: Ein Hyintensity-Fiber-Laser vom Typ HFL015 von Hypertherm beim Schneide einer Blechplatte.
Bild 1: Ein Hyintensity-Fiber-Laser vom Typ HFL015 von Hypertherm beim Schneide einer Blechplatte.
( Bild: Hypertherm )

Die Glasfaserlaser-Technologie gibt es erst seit etwa drei bis fünf Jahren und viele Anwender sind erst noch dabei, sich damit vertraut zu machen; sie beginnen gerade, sich der Unterschiede zwischen dem Glasfaser-, und dem besser bekannten CO2-Laserprozess bewusst zu werden. In der Laserschneidkategorie selbst erhält die Glasfaserlaservariante deshalb relativ viel Aufmerksamkeit, da sie die Geschwindigkeit und Schnittgüte von CO2-Lasern bei erheblich geringeren Wartungs- und Betriebskosten bietet. Dies macht den Glasfaserlaser zum Schneiden auch für die Entwickler bei Hypertherm interessant; denn viele Experten sind der Meinung, dass dieses Verfahren andere Lasersysteme überholen wird (Bild 1).

Der Glasfaserlaser ermöglicht platz- und energiesparende Anlagen

Beim Glasfaserlaser funktioniert die Übertragung nicht unter dem Einfluss von CO2-Gas, sondern über Dioden und Glasfaserkabel. Statt der Verwendung von Spiegeln für die Übertragung des Lichtstrahls erzeugen bei Glasfasersystemen mehrere Festkörper-Pumpendioden den Laserstrahl, der dann über ein flexibles Glasfaserkabel zum Schneidkopf übertragen wird, was eine Reihe von Vorteilen bietet. Denn anders als bei Gaslasern, bei denen Spiegel in einem bestimmten Abstand aufgestellt werden müssen, gibt es beim Glasfaserlaser keine Mindestbaugröße und die biegsamen Glasfasern lassen besonders kompakte Anlagen zu. Es ist sogar möglich, einen Glasfaserlaser-Kegel direkt neben einem Plasmaschneidkopf auf einem Schneidtisch zu installieren – bei einem CO2-Laser völlig ausgeschlossen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 39013690)

Trumpf; Atlas Copco; TCI Cutting; Hypertherm; Bystronic/Jan Haas; Bild: Hypertherm; Haulick+Roos; VCG; Wafios; picsfive - Fotolia; Siemens, 2019; Strack Norma; Kasto; Arno Werkzeuge; ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design; Dinse; Mack Brooks; Lima Ventures; Hommel+Keller; Otec; Southco; Autoform/Rath; GOM; BMW; EVT; Thyssenkrupp; Karberg & Hennemann; Wirtschaftsvereinigung Stahl; Ceramoptec; Cold Jet; GFE; Untch/VCC; Automoteam; IKT; MPA Stuttgart; Kuhn; Vogel/Finus; Eckardt Systems