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Heiß zu verarbeitende Dicht- und Klebstoffe sicher applizieren

| Redakteur: Peter Königsreuther

Atlas Copco bringt einen neuen Heißdosierer auf den Markt. Er eigne sich zum Dosieren spezieller Kleb- und Dichtstoffe, die mit über 100 °C verarbeitet werden müssen. Das System ist für Applikationstemperaturen bis 180 °C ausgelegt, heißt es.

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Atlas Copco stellt jetzt einen Heißdosierer vor, heißt es, und bringt damit nun voll beheizte Komplettsysteme für die Applikation heiß zu verarbeitender Kleb- und Dichtstoffe auf den Markt.
Atlas Copco stellt jetzt einen Heißdosierer vor, heißt es, und bringt damit nun voll beheizte Komplettsysteme für die Applikation heiß zu verarbeitender Kleb- und Dichtstoffe auf den Markt.
( Bild: Altas Copco )

Atlas Copcos neuer Dosierer eigne sich für Stützklebe-Anwendungen sowie für die prozesssichere Abdichtung von Batterien. Das Einlassventil, die Materialkammer, der Applikator und die Düse sind laut Hersteller durchgängig beheizt und thermisch vom Antrieb entkoppelt. Letzteres gilt als besonders wichtig, um den Antrieb vor den dauerhaft bestehenden, sehr hohen Temperaturen zu schützen.

Hochviskose Klebstoffe sicher fördern und applizieren

Ein Anwendungsbeispiel ist Heißbutyl, ein Polymermaterial, das unter anderem zum Stützkleben (sogenannte Anti-Flatter-Anwendungen) im Automobilrohbau oder zum Abdichten von Batterien in Elektrofahrzeugen verwendet wird, wie Atlas Copco präzisiert. Gängige Verarbeitungstemperaturen lägen bei 100 bis 160 °C. Die Anlagentechnik für die Verarbeitung solcher Kleb- und Dichtstoffe ist laut Atlas Copco durchaus anspruchsvoll: Sie muss ein hochviskoses Material bei konstant hohen Temperaturen und vergleichsweise hohen Durchflussraten sicher und unterbrechungsfrei fördern und applizieren können, um eine qualitativ hochwertige Kleberaupe zu erzielen, erklärt das Unternehmen.

Auch Handsysteme arbeiten präzise:

Komplett beheizbare Gesamtsysteme im Portfolio

Atlas Copco stelle dafür nun voll beheizte Gesamtsysteme zur Verfügung, die sehr zuverlässig arbeiten und einen ununterbrochenen, präzisen Auftrag von heiß zu verarbeitenden Klebstoffen sicherstellen. Das Angebotsspektrum spanne sich von der beheizten Folgeplatte und Pumpe über die Kolbenstangenheizung, den Materialabgang und die Materialschläuche bis hin zum vollständig beheizten Dosierer. Die Heizzonen könnten einzeln angesteuert und geregelt werden, um das Material schonend aufzuheizen. Anwender bekommen damit die Temperaturführung ihres Prozesses hervorragend in den Griff, sagt Atlas Copco – auch dann, wenn es eben verhältnismäßig „heiß“ zugeht. Sowohl die Materialzufuhr als auch die Applikation des Kleb- oder Dichtstoffs würden mit den Systemen erleichtert, der Gesamtprozess stabiler und sicherer beherrschbar.

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