Inspektionen sind essenziell, um die Leistungsfähigkeit von Bihler-Stanzbiegeautomaten zu sichern. Jede mechanische Maschinenkomponente wird dabei analysiert und bewertet, was gezielte Maßnahmen wie die rechtzeitige Ersatzteilbeschaffung ermöglicht.
Bihler-Inspektionen lassen sich mit verhältnismäßig wenig Aufwand und vor allem ohne Zeitdruck durchführen.
(Bild: Bihler)
Ob mechanisch oder servogesteuert, ob älter oder jünger: Für alle ihre Stanzbiegeautomaten bietet die Otto Bihler Maschinenfabrik Inspektionen an.
Mehr Effizienz im Presswerk
Die Fachtagung von MM MaschinenMarkt und blechnet
Presswerke sind eine Millioneninvestition, entsprechend viel Output erwartet man von ihnen. Wie lassen sich Kosten senken und die Effizienz erhöhen? Vor dem Hintergrund der Herausforderungen von Qualität, Flexibilität, sinkenden Losgrößen und Verfügbarkeiten gilt es die Produktion für den steigenden Kostendruck fit zu machen. Lösungen, die Sie sofort in Ihrem beruflichen Alltag unterstützen, finden Sie als Entscheider auf unserer praxisnahen Fachtagung.
Es sind komplette Maschinen-Checkups, die den Kunden erhebliche Praxisvorteile bieten: „Mit den Inspektionen werden alle Schwachstellen und Mängel vor dem Ausfall der Anlage erkannt und rechtzeitig eliminiert. Benötigte Ersatzteile können mit genügend Vorlaufzeit beschafft werden. Entsprechenden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen lassen sich dann planmäßig innerhalb kürzester Zeit durchführen“, erklärt Martin Schön, Leiter Technischer Kundendienst. „In der Summe können alle Kunden so deutlich effizienter fertigen.“
Umfassende Untersuchung
Zu Beginn jeder Inspektion werden zunächst die zentralen Komponenten und Bauteile der Maschine erfasst, analysiert und bewertet. „Erfahrene Bihler-Servicetechniker nehmen die Kundenanlagen genau unter die Lupe und überprüfen alle Teile auf Auffälligkeiten oder Verschleiß, vom Antrieb und den Schlittenaggregaten über den Einzug, die Presse und den Richtapparat bis hin zur Zentralschmierung und den pneumatischen und hydraulischen Komponenten“, so Peter Schmölz, Gruppenleiter Servicetechniker Maschinenbau. „Besondere Aufmerksamkeit widmen wir dabei dem Antrieb, der kundenseitig häufig unterschätzt wird. Ein rechtzeitiger Austausch ist besonders wichtig, da er elementar für die Maschine und die Fertigung ist.“
Wertvolle Entscheidungsbasis
In einem nächsten Schritt werden alle Prüfergebnisse in einem standardisierten Inspektionsbericht festgehalten. Er ermöglicht auch den Wissensaustausch mit anderen Bihler-Servicetechnikern, die beispielsweise die jährliche Revisionswartung durchführen. Und natürlich gibt der Bericht auch dem Kunden ein detailliertes Bild seiner Maschine – und deren zukünftiges Leistungspotenzial. „Auf Basis
des Inspektionsberichts sprechen wir Handlungsempfehlungen aus, beispielsweise für eine entsprechende Reparatur oder Wartung, eine regelmäßige Überprüfung in Form eines Instandhaltungsvertrags oder eine geplante Modernisierung“, sagt Peter Schmölz. Besonderer Vorteil dabei: „Der Kunde bekommt für jede einzelne Maschine einen eigenen Prüfbericht und ein eigenes Ersatzteilangebot. Auch die entsprechende Ersatzteillieferung ist dann klar pro Maschine deklariert und fehlerfrei zuweisbar.“ Auf Basis aller bisher erfolgten Inspektionen hat Bihler seine Lagerbestände angepasst und eine Vielzahl typischer Ersatzteile vorrätig. Sind damit dann die entsprechenden Reparaturen oder Wartungen durchgeführt, ist die Maschine wieder fit für die Zukunft.
Risiko wird reduziert
Die Muhr und Bender KG nutzt am Stammsitz in Attendorn seit 2011 die Bihler-Inspektionen für ihre neun Bihler-Anlagen, mit denen der Leichtbauspezialist Automobilkomponenten fertigt. Konkret werden halbjährlich zwei GRM 80E, drei GRM 80P, eine GRM-NC und drei MC 120 inspiziert. „Es sind hochkomplexe Anlagen, und wir nutzen die Bihler-Inspektionen vor allem, um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden“, berichtet Stefan Gödde, Bereichsleiter Stanzen und Verformen bei Muhr und Bender. „Es ist ein ausgezeichneter Service, und vorteilhaft ist dabei auch die schnelle Angebotserstellung für Ersatzteile, die dann gleich geordert und fristgerecht eingebaut werden können.“ Die Bedeutung der Inspektionen zeigte sich kürzlich bei der GRM 80P: „Wir haben dank der Inspektion rechtzeitig erkannt, dass das Großrad gewechselt werden musste. So konnten wir den nötigen Vorlauf einplanen und letztlich termingerecht weiter fertigen“, so Stefan Gödde. „Natürlich kann in der Fertigung immer etwas passieren, doch die Bihler-Inspektionen minimieren dieses Risiko deutlich.“
Sinnvoller Invest
Die Inspektionen, die beispielsweise bei mechanischen Maschinen rund drei Stunden dauern, sind ein wirklich sinnvoller Invest: „Die Inspektionen lohnen sich immer und sind immens wichtig, gerade wenn es sich um Hauptmaschinen handelt, die eine ganze Linie bedienen“, betont Martin Schön. „Sie stehen damit in keinem Verhältnis zu einem ungeplanten Maschinenstillstand, der erfahrungsgemäß meist auf höchster Stufe eskaliert. Denn Bihler-Inspektionen lassen sich mit verhältnismäßig wenig Aufwand und vor allem ohne Zeitdruck durchführen.“
Stand: 08.12.2025
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