Komplexe Materialkombinationen 
KI-gestützte Prozessauslegung im Widerstandspunktschweißen

Ein Gastbeitrag von Leonie Methler * 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Widerstandspunktschweißen (WPS) ist insbesondere im Automobilbau eines der wichtigsten Fügeverfahren. Die zunehmende Komplexität der Anforderungen an moderne Fahrzeuge, getrieben durch Leichtbaustrategien, Elektromobilität und verschärfte Sicherheitsstandards, stellt das bewährte Verfahren vor Herausforderungen.

Schweißzange beim Fügen einer B-Säule unter Laborbedingungen im Fraunhofer-IPK.(Bild:  Fraunhofer-IPK)
Schweißzange beim Fügen einer B-Säule unter Laborbedingungen im Fraunhofer-IPK.
(Bild: Fraunhofer-IPK)

Das Fügen von verschiedenen Werkstoffen mit unterschiedlichen Materialdicken, welche oftmals abweichendes elektrisches und thermisches Verhalten zeigen, führt zu Problemen bei der Schweißbarkeit, der Reproduzierbarkeit und bei der Verbindungsqualität. Besonders der Einsatz dünnwandiger, hoch- und höchstfester Stähle in Mehrblechverbindungen erfordert prozessspezifische Expertise, da durch ungleiche Material- und Übergangswiderstände die Anbindung der dünnen Decklage oftmals zur Herausforderung wird. Die Parameterfindung für diese Kombinationen ist zeit- und materialintensiv, wenn sie rein auf experimentellen Daten aufbaut, wie es die SEP 1220-2 vorsieht.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung