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Fronius Kompaktester Push-Pull-Brenner bringt Roboterschweißen in Schwung

Redakteur: Peter Königsreuther

Fronius hat den weltweit kleinsten Push-Pull-Roboterschweißbrenner Robacta Drive TPS/i auf den Markt gebracht. Dank seiner kompakten Bauform und einer grundlegend weiterentwickelten Mechanik könne die Bauteilzugänglichkeit und TCP-Präzision des Brenners weiter erhöht werde, wie es heißt.

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Dank seiner kompakten Bauform und der grundlegend weiterentwickelten Mechanik des Roboterschweißbrenners Robacta Drive TPS/i konnte die Bauteilzugänglichkeit und TCP-Präzision weiter verbessert werden.
Dank seiner kompakten Bauform und der grundlegend weiterentwickelten Mechanik des Roboterschweißbrenners Robacta Drive TPS/i konnte die Bauteilzugänglichkeit und TCP-Präzision weiter verbessert werden.
(Bild: Fronius)

Durch den Robacta Drive TPS/i lasse sich außerdem die Dynamik der Antriebseinheit im Vergleich zur Vorgängergeneration auf 33 m/s² verzehnfachen.

Der konsequent modulare Aufbau erleichtert laut Hersteller die Handhabung im Servicefall und vereinfacht die Lager- und Ersatzteilhaltung. Angesichts dieser Eigenschaften sollen mit Robotern nun noch mehr Schweißaufgaben wirtschaftlich erledigt werden können, heißt es.

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Auch kleine Roboter packen das

Wie Fronius erklärt, kann der wahlweise gas- oder wassergekühlte Schweißbrenner mit extra kleiner Störkontur und reduziertem Gewicht, nun auch bei Robotern mit nur 3 kg Traglast eingesetzt werden. Trotz der kleinen Abmessungen verfüge das Leichtgewicht über einen leistungsfähigen und wartungsfreien Dreiphasen-Schrittmotor für den reibungslosen Drahttransport mit einer Geschwindigkeit von maximal 25 m/min. Dank eines integrierten, hochgenauen Positionsdrehgebers, wird die Geschwindigkeit konstant gehalten, so Fronius. Zwei angetriebene Vorschubrollen sorgten für die Übertragung der Geschwindigkeit auf die Drahtelektrode. Bei einem Wechsel des Gesamtsystems werde die TCP-Genauigkeit von 0,5 mm sichergestellt.

Schnellverschluss spart Wechselzeiten

Um seine Wirtschaftlichkeit zusätzlich zu erhöhen, haben die Fronius-Ingenieure den neuen Brenner konsequent modular gestaltet: So sind Schlauchpaket und Antriebseinheit beim Robacta Drive TPS/i über eine normierte Verbindung mit Überwurfmutter gekoppelt. Da auch die Verbindung zur Schweißstromquelle mit einem Schnellverschluss (FSC) realisiert wurde, der alle erforderlichen Medien- und Signalleitungen einschließt, lässt sich das Schlauchpaket schnell tauschen, betonen die Fronius-Leute. Zudem kann die gleiche Antriebseinheit wegen der modularen Bauweise erstmals sowohl für Robotertypen mit externem als auch mit im Roboterarm geführten Schlauchpaket verwendet werden.

Anwendungsspektrum erweitert

Für noch mehr Verfügbarkeit sorgen durchdachte Details, zum Beispiel die anzeigenunterstützte, einfache Einstellung des Anpressdrucks mit einer werkzeuglosen Einstellschraube oder die ergonomische Bedienerschnittstelle. Diese überzeuge durch ein gut lesbares Dot-Matrix-Display und vorbelegte Tasten für die Drahtförderung und den Gastest sowie eine frei programmierbare Funktionstaste. Der universell einsetzbare Roboterschweißbrenner Robacta Drive TPS/i trägt laut Hersteller dazu bei, dass Anwender bei deutlich mehr Anwendungen auf robotergestütztes Schweißen zurückgreifen können.

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