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Kühlung 4.0: Laserentwicklung und Kältetechnik vernetzen

| Autor/ Redakteur: Nadine Stich / M.A. Frauke Finus

Niemand weiß, wie bei Laseranlagen die Kühlung der Zukunft aussehen wird. Sicher ist jedoch: Einen Bedarf wird es weiterhin geben. Bei KKT Chillers setzt man auf gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Applikationsherstellern, um Trends früh zu erkennen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

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Menschen können nicht ohne Wasser leben, Laser nicht ohne Kühlung arbeiten. Doch die Energiewende macht auch vor der Laserkühlung nicht Halt.
Menschen können nicht ohne Wasser leben, Laser nicht ohne Kühlung arbeiten. Doch die Energiewende macht auch vor der Laserkühlung nicht Halt.
(Bild: KKT)

Menschen können nicht ohne Wasser leben, Laser nicht ohne Kühlung arbeiten. Doch die Energiewende macht auch vor der Laserkühlung nicht halt. In Zukunft werden Laser mit anderen Energiekonzepten arbeiten als heute. Um diese Veränderungen Rechnung zu tragen, gehen Spezialisten wie KKT chillers neue Wege. Anstatt fertige Laserkühlungen zu liefern, entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit Laserherstellern und Laseranwendern im Resident Engineering Lösungen, die perfekt auf Applikation der Zukunft abgestimmt sind.

Bei der Erzeugung von Laserlicht entsteht Wärme. Wird diese Wärme nicht abgeführt, erhitzen Laser und Werkstücke. Um Temperaturschwankungen und Schäden zu vermeiden, setzen Laserhersteller Kältemaschinen ein, sogenannte Chiller. Egal ob CO2-, Scheiben-, Dioden- oder Faserlaser: Resonatoren, Optiken und Laserköpfe brauchen eine zuverlässige Kühlung, auch bei Lastschwankungen. Der Chiller sollte die definierte Vorlauftemperatur im Voll- wie im Teillastbereich temperaturgenau halten, also um weniger als +/- 1 Kelvin abweichen. Bei der Auslegung des passenden Chillers gibt es viele Möglichkeiten. Deshalb profitieren Laserhersteller davon, die Kühlung bereits frühzeitig in ihr Konzept einzubeziehen. Denn je besser der Chiller an den Laser angepasst ist, desto genauer sind Temperaturstabilität sowie Regelgenauigkeit.

Vorausschauend kühlen statt zeitverzögert reagieren

Steigt die Temperatur des Kühlmediums, so erhöht ein variabel ausgelegter Chiller auch seine Kühlleistung. Aufgrund der Zykluszeit im System geschieht dies jedoch mit zeitlicher Verzögerung. Denn der Chiller erkennt die Laständerung erst beim Erreichen des Prozesswassers am Temperatursensor. Kommunizieren Laser und Chiller dank digitaler Anbindung dagegen direkt, so kann der Chiller die aktuelle Laserleistung vorausschauend kühlen, anstatt lediglich zu reagieren. Das verhindert Schwankungen im Kühlkreislauf und schont den Laser. Und es schont das Budget des Betreibers im Hinblick auf den Energieverbrauch. Laut Alexander Hoier, Vertriebsleiter bei KKT Chillers, erkennen immer mehr Laserhersteller: „Ist die Kühlung genau auf den Laser abgestimmt, unterstützt sie seine Leistungsfähigkeit und spart Energiekosten“.

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Mit dem Kunden anstatt für den Kunden entwickeln – das ist für KKT Chillers eine Strategie mit Zukunft. „Anstatt dem Laserhersteller einen Katalog mit Kühler A, B oder C zu präsentieren, fragen wir genau nach, was er braucht. Oft reicht beispielsweise eine deutlich geringere Kälteleistung“, so Hoier. Binden Laserhersteller den Lieferanten frühzeitig in die Entwicklung ein, sparen sie seiner Erfahrung nach nicht nur Kosten, sondern verkürzen auch die Zeit bis zur Marktreife ihrer Applikation.

„Mit KKT Chillers haben wir einen kompetenten Fachpartner zum Kühlen unserer Laser und Anlagen gefunden. Durch das Angebot des „Resident Engineering“ begleiteten uns die Ingenieure von KKT Chillers von Anfang bis zum Ende, von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme unserer Maschinen und stehen uns auch jetzt noch jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir entwickelten zusammen die perfekte, individuell auf unsere X-Line-Produktlinie abgestimmte Kühllösung, die nun besonders präzise kühlt. Vor allem das einzigartige Konzept, eine individuell abgestimmte Kühllösung, die KKT Chillers zusammen mit uns erarbeitet hat, konnte uns von Beginn an überzeugen. Dadurch haben wir viel Zeit und Kosten gespart und so zusammen ein innovatives und zukunftsorientiertes Produkt kreieren können“, erklärt Frank Schödel, Concept Laser GmbH in Lichtenfels.

Hilfe schnell und unbürokratisch einfach per App

Im australischen Outback, in Sibirien oder im Oman: Chiller müssen unter sämtlichen Umweltbedingungen funktionieren. Neben einem weltweiten Servicenetzwerk und Ersatzteillagern in vielen Ländern bietet KKT Chillers seit kurzem auch eine Service-App. Damit schalten sich die Servicetechniker nach einer Freigabe auf das Smartphone des Bedieners und helfen im Bedarfsfall schnell und unbürokratisch. „Gut angenommen wird auch unsere Schulungsplattform „KKT-Academy“, so dass wir dieses Angebot weiter ausbauen werden.“ berichtet Hoier. Die Plattform biete Schulungen, Weiterbildungen und Online-Kurse für Mitarbeitende von Auftraggebern und von KKT Chillers.

Niemand weiß, wie die Kühlung der Zukunft aussehen wird. Sicher ist jedoch: Einen Bedarf wird es weiterhin geben. Bei KKT Chillers setzt man auf gemeinsame Entwicklungsprojekte mit Applikationsherstellern, um Trends früh zu erkennen und die Zukunft gemeinsam zu gestalten – für den maximalen Erfolg. Damit solche Projekte funktionieren, braucht es die Unterstützung aller Abteilungen und Niederlassungen. Um die eigenen Prozesse darauf auszurichten, wandelt sich das Unternehmen vom Produkt- zum Lösungsanbieter. Dazu passend lautet der neue Claim des Chiller-Herstellers „Our Vision is your Progress“.

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