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Coronavirus Maschinenbau spürt die Störungen der globalen Lieferketten

| Redakteur: Melanie Krauß

Die Corona-Pandemie zeigt messbare Folgen im Maschinenbau, der von globalen Wertschöpfungsnetzwerken geprägt ist. Dies ist das Ergebnis einer VDMA-Blitzumfrage unter mehr als 1000 Unternehmen.

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Die VDMA-Blitzumfrage zeigt: Die Unternehmen rechnen mit weiteren Beeinträchtigungen und Umsatzeinbußen.
Die VDMA-Blitzumfrage zeigt: Die Unternehmen rechnen mit weiteren Beeinträchtigungen und Umsatzeinbußen.
(Bild: ©Mongkol Chuewong - stock.adobe.com)

Schon jetzt spüren laut VDMA-Befragung knapp 60 % aller Betriebe Beeinträchtigungen der Lieferketten. Bisher stufen sie die Auswirkungen jedoch noch überwiegend als „gering bis mittel“ ein. „Die Störungen der Lieferketten machen sich immer deutlicher bemerkbar, wobei hier bislang die Lieferländer Italien und China die größten Sorgen bereiten“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Diese Störungen können nur teilweise durch alternative Lieferanten abgewendet werden.

Drei Viertel der Unternehmen, die bislang noch nicht betroffen sind, rechnen in den kommenden drei Monaten mit Beeinträchtigungen. Die VDMA-Blitzumfrage zeigt auch, dass von den Auswirkungen der Pandemie alle Fachzweige des Maschinenbaus betroffen sind. In den Betrieben herrscht vielerorts Unsicherheit, ob die Produktionsausfälle in diesem Jahr noch aufgeholt werden können. Rund 70 % der befragten Unternehmen rechnen für 2020 mit Umsatzeinbußen, davon knapp die Hälfte (45 %) mit Umsatzrückgängen von mehr als 10 %.

In der Folge haben gut 40 % der befragten Maschinenbaubetriebe bereits Kapazitätsanpassungen vorgenommen, überwiegend über das Arbeitszeitkonto, aber auch durch Kurzarbeit. „Personalabbau wird auch in der mittelständischen Maschinenbauindustrie zunehmend zum Thema“, warnt Wiechers. Etwa die Hälfte der Unternehmen erwägt zugleich eine Kürzung der Investitionsvorhaben für 2020.

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