Licht und Schatten VDMA sieht bessere Stimmung im deutschen Maschinenbau – aber ...

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Im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hellt sich die Stimmung deutlich auf, wie der VDMA berichten kann. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen ...

Die Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau scheint sich derzeit zu beruhigen, wie der VDMA anhand einer Mitgliederbefragung herausgefunden hat. Dennoch ist noch längst nicht alles wieder rosig ...(Bild:  KI-generiert)
Die Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau scheint sich derzeit zu beruhigen, wie der VDMA anhand einer Mitgliederbefragung herausgefunden hat. Dennoch ist noch längst nicht alles wieder rosig ...
(Bild: KI-generiert)

Gut ist, dass sich die Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau zu bessern scheint. Doch zugleich droht nach Einschätzung des Branchenverbands VDMA ein weiterer Jobabbau. Zu den Zahlen: Im dritten Quartal bewerteten rund 34 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut oder sogar sehr gut, wie eine VDMA-Umfrage unter knapp 800 Branchenfirmen offenbart, die Anfang Oktober durchgeführt wurde. Im Juli hatten sich nur 28 Prozent positiv geäußert. Dagegen beurteilen aktuell etwa 22 Prozent ihre Lage als schlecht oder gar sehr schlecht. Auch die Aussichten hellen sich spürbar auf, denn 33 Prozent erwarten in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung (Im Juli waren es 25 Prozent). Nur noch zehn Prozent glauben an eine Verschlechterung.

Geopolitische Krisen bedrohen die Branche weiter

Rückenwind bekommt die Branche nach Aussage des VDMA vor allem aus eher kleineren Abnehmersektoren. Gemeint ist etwa die Rüstungsindustrie, die Luft- und Raumfahrt sowie die Medizintechnik. Und die Elektro- und Elektronikindustrie profitiere von hohen KI-Investitionen. Allerdings bleiben die Aussichten der Chemiebranche schwierig und die Krise der Autoindustrie belastet vor allem die Maschinenbauzweige Robotik und Automation, wie es weiter heißt. Zwar gibt es laut VDMA Anlass zu vorsichtigem Optimismus, doch bleibt das Umfeld für den Maschinen- und Anlagenbau mit geopolitischen Krisen, scharfer Konkurrenz aus China und hohen Kosten in Deutschland eher schwierig.

Nicht wenige Maschinenbauer müssen Jobs abbauen

Rund 57 Prozent der befragen Unternehmen rechnen dieses Jahr und 62 Prozent wenigstens im kommenden Jahr mit einem nominalen Umsatzanstieg. Doch der Personalabbau dürfte sich laut Ansicht des Verbandes wegen unsicherer Bedingungen fortsetzen. Immerhin erwartet über die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) eine stabile Stammbelegschaft. Über 30 Prozent sagen jedoch, dass sie zu einem Stellenabbau gezwungen sind. Weniger als jedes fünfte Unternehmen plane zusätzliche Einstellungen (18 Prozent). Die vielen Schocks der vergangenen Jahre und der Wandel der Industrie hätten ebem ihre negativen Spuren hinterlassen. Zur Einordnung: Seit 2019 sind im Maschinen- und Anlagenbau rund 100.000 Stellen am Standort Deutschland weggefallen.

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