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Ressourceneffizienz Material- und energieeffiziente Metallbearbeitung auf der AMB

| Redakteur: Claudia Otto

Energie in der Produktion effizient zu nutzen und Ressourcenverschwendung zu vermeiden, sind wichtige Themen der Werkzeugmaschinenhersteller und ihrer Partner im AMB-Jahr 2014. Geführte Touren zu material- und energieeffizienten Maßnahmen in der Metallbearbeitung bringen das den Besuchern näher.

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Energieeffiziente Komponenten sowie eine optimierte, kürzere Fertigungszeit senken den Energieverbrauch von Werkzeugmaschinen.
Energieeffiziente Komponenten sowie eine optimierte, kürzere Fertigungszeit senken den Energieverbrauch von Werkzeugmaschinen.
(Bild: Heller)

Materialkosten stellen im produzierenden Gewerbe mit mehr als 40 % den mit Abstand größten Kostenblock dar. Der Anteil der Personalkosten liegt dagegen mit zirka 18 % weit darunter. In vielen Unternehmen werden die Materialkosten nicht im Detail untersucht. Es ist also bei vielen Unternehmen im Bereich der Materialkosten, auch angesichts der Höhe dieses Kostenblocks, ein großes Einsparpotenzial zu erwarten. Dazu gibt es eine Vielzahl von organisatorischen und technischen Maßnahmen, um Verschwendung zu vermeiden und Materialkosten einzusparen. Eingriffsmöglichkeiten gibt es beispielsweise bei der Produktgestaltung und in der Produktion.

Im Rahmen geführter Touren werden die Besucher der diesjährigen AMB über neue Materialien sowie methodische, technische und betriebswirtschaftliche Aspekte der Materialeffizienz informiert. Organisiert und durchgeführt werden die Touren vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

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Anteil der Energiekosten sich auf bis zu 15 % belaufen

Neben der Materialeffizienz widmen sich die Besuchertouren auch der Energieeffizienz und -einsparung. Denn dieses Thema dominiert ebenfalls mehr denn je die Diskussionen rund um die Fertigung. Zwar liegt der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten bei Unternehmen der Metallbearbeitung durchschnittlich bei wenigen Prozent. Er kann aber bei kleinen und energieintensiven Unternehmen bis zu 15 % betragen. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass sich in der Regel 20 bis 30 % Energie einsparen lassen. Daher lohnt es sich auch für Unternehmen der Metallbearbeitung, sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

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