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Bauteilprüfung Metrios macht optisches Messsystem noch einfacher

| Redakteur: Peter Königsreuther

Metrios ist ein italienischer Spezialist für die Entwicklung und den Bau optischer Messeinrichtungen. Eine Modellvariante wurde nun überarbeitet. Das kam dabei heraus...

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Metrios hat einmal mehr auf Anwenderwünsche reagiert und seine optischen Messsysteme praxisgerecht optimiert. Vor allem in Sachen Softwarefunktionen gibt es Neuigkeiten...
Metrios hat einmal mehr auf Anwenderwünsche reagiert und seine optischen Messsysteme praxisgerecht optimiert. Vor allem in Sachen Softwarefunktionen gibt es Neuigkeiten...
(Bild: Metrios)

An dem bedienerfreundlichen und ästhetischen Design des überarbeiteten Metrios-Modells wurde, wie es heißt, nichts verändert. Dafür haben die Italiener aber einige technische Aspekte verbessert, und im Zuge dessen selbst für die kleinsten Komponenten hochwertige Werkstoffe gewählt, betont der Hersteller. Natürlich verfüge auch das optimierte Metrios-Messsystem wieder über einen großen und benutzerfreundlichen Touchscreen für die Bedienung. Die mechanische Konstruktion des Messtisches wurde nun so robust ausgelegt, dass er noch größere und damit schwerere Werkstücke tragen kann.

Großzügiger Hub des Messtisches erleichtert Werkstückfixierung

Das neue Messsystem ist, wie es weiter heißt, in zwei Ausführungen erhältlich. Und zwar mit einem festen Messtisch (Modell Metrios) oder mit einem horizontal verstellbaren Messtisch (Modell Metrios Cross). Beide Typen sind mit einer hochauflösenden Kamera ausgestattet, die im Vergleich zu anderen Messsystemen wesentlich klarere Bilder liefern soll.

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Der vertikale Hub des Messtisches erreicht beim Metrios-Cross-Modell maximal 80 mm, beim Metrios-Modell mit festem Messtisch sind es sogar 100 mm. Das erleichtert die Arbeit mit verschiedenen Klemm- und Spannvorrichtungen.

Die Achsen des Metrios-Cross-Messtisches werden weiterhin mit Linearmotoren bewegt, so Metrios. Damit gehöre das Metrios-Cross-System zu den Messgeräten der Spitzenklasse. Die interessantesten Neuerungen sollen jedoch die Software betreffen.

Drei Softwareumgebungen machen das Messen flexibler

Die Metrios-Modelle werden mit einer unternehmenseigenen Software ausgeliefert. Das erlaubt, dass sich die Metrios-Spezialisten jederzeit leicht und reaktionsschnell auf kundespezifische Anforderungen einstellen können. Viele Neuerungen bei der implementierten Softwareversion wurden deshalb auch in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern entwickelt. Es gibt nun drei unterschiedliche Softwareumgebungen, die Metrios so erklärt:

  • 1. Im Run-Modus laufen die Messungen automatisch ab. Über den Touchscreen können auch kleine Details näher untersucht werden;
  • 2. Im Schnellprogrammiermodus (Sandkastenmodus) können Teile mit wenigen Handgriffen schnell und einfach gemessen werden;
  • 3. Im Vollprogrammiermodus gibt es eine Referenzfunktion mithilfe derer die Bauteile optimal ausgerichtet werden können, wodurch kleinste Details erfasst werden. Neu dabei ist die "Adlerauge"-Funktion. Aktiviert man diese, wird das Teil immer in der optischen Mitte des Messtisches gehalten. Das steigert die Reproduzierbarkeit und erleichtert die Programmerstellung.

Mehr als reine Projektionssysteme

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Anwendern, den effizienten Kundensupport und die leistungsstarke und zuverlässige Technik, würden die Metrios-Messgeräte zu robusten Komplettsystemen für die unterschiedlichsten Anwendungen.

Die Metrios-Geräte seien aufgrund der intensiven Kommunikation mit den Anwendern und der zeitnahen Umsetzung der sich daraus ergebenden Verbesserungsimpulse, nicht nur einfach Projektoren, die sich lediglich für die Messung einzelner Teile eigneten. Vielmehr sind sie als komplexe Messsysteme anzusehen, mit denen man sämtliche Produktionsabläufe überwachen und korrigieren kann, merkt Metrios an.

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