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Dirak Mit einem „snap“ zwei Bleche verbinden

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Blechverbindungen gibt es viele, lösbar, unlösbar oder einfach mit einer genialen Lösung werkzeugfrei montieren und demontieren. Das 20. Firmenjubiläum nahm die Dirak GmbH aus Ennepetal zum Anlass, um neben einer neuen Infrastruktur auch neue Verbindungslösungen für Bleche zu präsentieren. Diese beruhen im Wesentlichen auf einer zeitsparenden Schnappverbindung.

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Einfaches Verbinden von Blechen – das ist die Welt von Dirak. Mit weltweit 460 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 62 Mio. Euro. (Bild: Kuhn)
Einfaches Verbinden von Blechen – das ist die Welt von Dirak. Mit weltweit 460 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 62 Mio. Euro. (Bild: Kuhn)

Die Dirak GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Ennepetal vermeldet ein erfolgreiches Jubiläumsjahr. Im 20. Jahr der Firmengeschichte konnte der Spezialist in den Bereichen Verschließen, Befestigen und Verbinden wieder ein Umsatzwachstum ausweisen. Hohe Investitionen in die Infrastruktur, Logistik und Produktentwicklung haben den Innovationsführer bei Lösungen für den industriellen Gehäusebau noch schlagkräftiger gemacht. Damit konnte der Umsatz der international ausgerichteten Unternehmensgruppe von 56 Mio. auf 62 Mio. Euro gesteigert werden. Die positive Entwicklung sei vor allem auf Erfolge im deutschen Markt zurückzuführen.

Blechspezialist erwartet Wachstum von der Computerindustrie

Erreicht wurde dies vor allem mit den neuesten technischen Entwicklungen bei Dirak, wie der geschäftsführende Gesellschafter und Gründer des Unternehmens, Dieter Ramsauer, wissen ließ. „Besonderes Augenmerk haben wir dabei im letzten Jahr auf die Computerindustrie gelegt.“ Dabei geht der Ausbau des Cloud Computing mit umfangreichen Investitionen in Datenzentren und entsprechend steigenden Zahlen von eingesetzten 19-Zoll-Racks einher.

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Mit drei Investitionen in neue Systeme habe sich Dirak insbesondere auf diese Entwicklung eingestellt. „Ein Schwerpunkt ist dabei die komplette Überarbeitung unserer mechatronischen Lösungen für den physikalischen Datenschutz gewesen“, sagt Ramsauer. Datenschutz wird oft als ausschließliche Aufgabe von Firewalls und Virenschutz-Software verstanden. Hierbei wird übersehen, dass der Zugriff auf Daten in den Datenzentren selbst mindestens ebenso kritisch betrachtet werden muss, wie Angriffe über das Internet.

Entgegen allgemeinen Vorstellungen seien nur die wenigsten Datenzentren physikalisch abgeschottet. So sind große Rechenzentren besonders gefährdet durch gezielte Industriespionage, da hier eine Vielzahl von externen Dienstleistern und Mitarbeitern eingesetzt wird, die sehr schnell ganze Festplatten entfernen können.

Erfolg mit zahlreichen Neuheiten der Sicherheitstechnik

Bestes Beispiel für solche Lösungen ist E-Line by Dirak, ein mechatronisches Zutrittskontrollsystem für industrielle Gehäuse. Das Verschlusssystem kann bei einzelnen Gehäusen, Racks oder im gesamten Rechenzentrum zum Einsatz kommen. Durch die zugehörige Software lässt sich E-Line einfach in das jeweilige Sicherheitssystem des Objektes integrieren. Die jetzt für dieses Programm neu entwickelte Griffserie vereint dabei Ästhetik, Ergonomie und Funktion.

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