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Die Daten für die jeweiligen Rohre werden in der Regel von den CAD-Daten des Waiblinger Stammhauses von Stihl übernommen. Die daraus generierten Biegeprogramme werden dann abgespeichert und sind in wenigen Minuten operationsbereit.
Biegemaschine bietet freie Programmierbarkeit der 12 Achsen
Die Mehrebenenbiegemaschine MBVA 30 SM 12 R/L zeichnet sich durch Ihre freie Programmierbarkeit mit den 12 servo-motorisch betriebenen Achsen aus, das heißt, mittels dieser Technologie können maximale Geometrieansprüche bis hin zu Radien von 0,8 x D gebogen werden – natürlich steht dies immer in Abhängigkeit von Material und Teilegeometrien. Hinzu kommen bei dieser von Mobitec eingesetzter Technologie noch Einrichtungsvorteile wie Teach-Funktion für verschiedene Achsen und die Flexibilität hinsichtlich Rüstzeiten im Hinblick Werkzeugaufbau.
„Grundsätzlich können wir eine automatisierte Fertigungszelle mit Magazin, Handling, Umformen und Biegen sowie den Transport frei gestalten – je nach Anforderungen und Kundenwunsch“, erläutert Mutschler. Insgesamt ist es aber auch möglich bei entsprechender Planung, auch Platz für künftige zusätzliche Operationen und den damit verbundenen Fertigungseinheiten zu schaffen.
Fertig bearbeitete Teile schonend abtransportieren
Wichtig bei der gesamten Fertigung ist eine schonende Behandlung der Rohre. „Die Oberfläche muss in jedem Fall tipp topp sein“, sagt Qualitätshüter Schneider. Erfüllt wird diese Anforderung auch beim Abtransport der fertigen Griffrohre, die über ein Förderband der außerhalb der Fertigungszelle stehenden Gitterbox zugeführt werden.
Wie der Qualitätssicherer Schneider und der Fertigungsplaner Ferner im Stihl-Werk 3 bekunden haben sie sich nach langen und eingehenden Vorbesprechungen für die Mobitec-Lösung und für Mobitec als Partner für die Automatisierung der Griffrohrefertigung entschieden.
Schneider: „Die Herren von Mobitec sind sofort auf unsere Wünsche eingegangen und haben uns die Lösung vorgeschlagen die wir benötigen. Die Chemie und das gegenseitige Verständnis haben bereits vom ersten Tag an gepasst – rundum eine sehr gute Zusammenarbeit und Service auf beispiellosem Niveau.“ Dass muss wohl so sein, denn schon wieder sitzt das Team der Stihl- und Mobitec-Ingenieure zusammen um die Fertigungszelle mit weiteren Möglichkeiten auszustatten.
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