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Die Vielzahnführung senkt den Verschleiß und erhöht die Lebensdauer der Greifer
Wie man sich dies konkret vorzustellen hat, erläutert das Unternehmen am Beispiel einer ganz gewöhnlichen Schublade. Zieht man sie heraus, wird das wirkende Moment immer größer, gleichzeitig findet die Schublade immer weniger Halt. Technisch ausgedrückt: Wird eine konventionell flach geführte Schublade herausgezogen, nimmt die Führungslänge L ab, während die Führungshöhe H gleich bleibt. Je kleiner das Verhältnis L/H, desto größer sind die Winkelabweichungen zwischen Schublade und Führung und damit die punktuellen Belastungen.
Anders ist es bei der Vielzahnführung: Die Kräfte und Momente werden auf viele Führungsflächen verteilt und damit die Flächenpressung vermindert. Die Führung wird dadurch präziser, steifer, stabiler und belastbarer. Der Vorteil: Der Verschleiß sinkt und die Lebensdauer der Greifer verlängert sich.
In der Simulation zeigt sich, dass bei einer konventionellen T-Nuten-Führung im Bereich der Ecken lokal sehr hohe Spannungen auftreten. Im Vergleich dazu werden bei der Vielzahnführung die Spannungen schnell verteilt und der Kraftfluss ohne Umwege in den unteren, massiven Teil der Führung geleitet.
Eines der aktuell meist diskutierten Themen ist Industrie 4.0. Dahinter verbirgt sich der Gedanke der intelligenten Fabrik, der Gedanke, dass intelligente Maschinen und Werkzeuge so geschickt zusammenarbeiten, dass Ressourcen und Energie geschont werden – Industrie 4.0 soll ein Wendepunkt der Automatisierung werden.
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