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Zusammenarbeit von Mensch und Maschine auf engstem Raum
Was sich wie ein roter Faden durch die Entwicklungen von Schunk zieht, ist das Anpassen der Greifer an die jeweilige Situation in der Fertigung. Die Greifer sollen keine Fremdkörper, sondern integraler Bestandteil der Produktionsautomatisierung sein. Zuerst standardisierte Module mit der Industriehand, dann Zuverlässigkeit und Langlebigkeit für den industriellen Einsatz durch die Vielzahnführung, dann intelligente, kommunikationsfähige Module, die Basis für Industrie 4.0.
Diese Linie hat Schunk auf der Automatica 2014 weitergezogen: Das erste zertifizierte Safety-Greifsystem macht die Schutzzäune automatisierter Zellen durchlässig und ermöglicht eine Mensch-Maschine-Kollaboration auf engstem Raum.
Im Zusammenspiel mit Trittmatten, Türschaltern, Lichtvorhängen oder 3D-Kameras zur Raumüberwachung ist es mit den Safety-Greifsystemen möglich, abgestufte Schutzzonen zu definieren, ohne dass der Produktionsprozess bei zu engem Mensch-Maschine-Kontakt durch Notabschaltungen komplett unterbrochen wird. Stattdessen gehen die Greifer je nach aktivierter Schutzzone entweder in eine sicher limitierte Geschwindigkeit oder in einen sicheren Stopp.
Im Gegensatz zu den am Markt vorhandenen Lösungen wird bei dem Schunk-Safety-Greifsystem auch im sicheren Stopp der Strom nicht abgeschaltet, sodass gegriffene Teile auch ohne mechanische Greifkrafterhaltung zuverlässig gehalten werden. Sobald die Schutzzone wieder freigegeben ist, schaltet der Greifer verzögerungsfrei und ohne dass die Anlage neu angefahren werden muss, unmittelbar in den regulären Betriebsmodus zurück, wodurch neuartige Szenarien der unmittelbaren Mensch-Maschine-Kooperation ermöglicht werden.
Mit seiner neuesten Technik lässt Schunk das Bisherige nicht hinter sich: Modular aufgebaut kann auch die Safety-Funktionalität jederzeit nachgerüstet werden.
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