Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn es auf jeder Ebene der Fertigung entsprechend intelligente Komponenten gibt.
Für Schunk zahlt es sich heute aus, bereits 2006 in die Entwicklung entsprechender Komponenten investiert zu haben. In diesem Jahr legte das Unternehmen ein Programm für mobile Greifsysteme auf. Außer mechatronischen Schwenkeinheiten und leistungsdichten Leichtbauarmen umfasst es die industrietaugliche Schunk Dextrous Hand SDH, eine feinfühlige Dreifingerhand, die unterschiedlichste Greifszenarien ermöglicht und für Anwendungen in der Servicerobotik geeignet ist.
Im Jahr 2008 vereint Schunk im Langhub-Elektrogreifer LEG die Zukunftsthemen Leichtbau, Mechatronik und Modularität. 2011 legt das Unternehmen nach und bringt im Rahmen seiner Initiative „Mechatronik3“ ein umfassendes Programm elektrisch angetriebener Module auf den Markt. Die jüngste Greifergeneration zeigt, wohin die Reise geht: Moderne Hightechkomponenten ermöglichen in Handhabungsprozessen ein hohes Maß an Flexibilität. Mit ein und demselben Modul lassen sich vielfältige Greif-szenarien realisieren. Unmittelbar nacheinander und ohne Umrüstzeiten können die Module unterschiedlichste Teile handhaben.
Bei jedem Griff werden Fingerposition und Greifkraft individuell ans Werkstück angepasst. Die erforderliche Sensorik, die Steuer- und Regelungstechnik sowie ein Webbrowser zur Kommunikation mit der übergeordneten Anlage und mit anderen Anlagenkomponenten sind bereits in die Greifer integriert. Über intuitiv bedienbare Programmieroberflächen lassen sich die Module einfach und ohne Installation zusätzlicher Software via Internet in Anlagen einbinden, steuern und warten.