Spanntechnik und Greifsysteme

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Ein Blick in die Zukunft: die 5-Finger-Hand SVH

Im Jahr 2012 wagt das Lauffener Unternehmen einen Blick in die Zukunft, der mehr an Science Fiction erinnert, als an Produktionshallen von heute. Schunk hat die Konzeptstudie seiner 5-Finger-Hand SVH weiter optimiert. Bei der neuesten Version der anthropomorphen Greifhand ist die Elektronik komplett in die Handwurzel integriert, wodurch besonders kompakte Lösungen möglich werden.

Über definierte Schnittstellen lässt sich die Greifhand mit am Markt vorhandenen Leichtbauarmen verbinden. Für den Einsatz in mobilen Anwendungen ist die Energieversorgung der 5-Finger-Hand auf batteriegerechte 24 VDC ausgelegt. In der ersten Version kann die Hand über einen seriellen Bus angesteuert werden.

Ergänzendes zum Thema
Zahlen und Fakten
Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme
  • Unternehmensgründung: 1945
  • Firmierung: Schunk GmbH & Co. KG
  • Geschäftsführung: Familienunternehmen in der dritten Generation, geschäftsführende Gesellschafter: Heinz-Dieter Schunk, Kristina I. Schunk und Henrik A. Schunk
  • Stammsitz: Lauffen am Neckar
  • Mitarbeiter: über 2000
  • Vertrieb: Netz aus eigenen Ländergesellschaften und Niederlassungen in mehr als 50 Ländern
  • Produktbereiche: Greifsysteme, Mobile Greifsysteme, Spanntechnik, Electronic Solutions, Lasertechnik
  • Anwendungen: Werkzeugmaschinen, Gießereien, Automobilbau, Hochleistungsmontageanlagen der Konsumgüter- und Elektronikindustrie und viele mehr
  • Kunden: unter anderem Airbus, Bosch, DMG, Heidelberger Druck, Rolex, Schaeffler und alle europäischen Automobilmarken
  • Umsatz: 270 Mio. Euro (2012)
  • Besonderheit: Seit 2012 ist die Torwartlegende Jens Lehmann als Markenbotschafter für Schunk aktiv
  • Weitere Informationen: www.schunk.com

Die Greifhand gibt es sowohl als linke wie auch als rechte Ausführung. In Größe, Form und Beweglichkeit gleicht sie verblüffend ihrem menschlichen Vorbild. Mithilfe von insgesamt neun Antrieben können ihre fünf Finger unterschiedlichste Greifoperationen ausführen. Zudem lassen sich zahlreiche Gesten darstellen, wodurch eine visuelle Kommunikation zwischen Mensch und Serviceroboter erleichtert und die Akzeptanz für den Einsatz im menschlichen Umfeld erhöht werden.

Der Einsatz von taktilen Sensoren in den Fingern soll der Greifhand in Zukunft die nötige Feinfühligkeit verleihen, um auch in unstrukturierten und unvorhersehbaren Umgebungen Greif- und Manipulationsaufgaben zu bewältigen. Elastische Griffflächen gewährleisten einen zuverlässigen Halt gegriffener Objekte.

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