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Modular aufgebaute Prüfsysteme für die 100%-Kontrolle von Serienteilen

| Redakteur: Frauke Finus

Die Prüf- und Sortierautomaten vom Typ VVC120 und VVC821 von Vester Elektronik bieten modernste Bildverarbeitungstechnik zur Maß- und Oberflächenprüfung, wie das Unternehmen mitteilt. Die Systeme bieten außerdem Messdatenstatistik, CAQ-Anbindung und voll integrierte Messsystemanalysen. Optional können beispielsweise auch Lehren- oder Härteprüfungen integriert werden.

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Innenansicht des VVC 120: Prüfraum mit integrierter Zuführung.
Innenansicht des VVC 120: Prüfraum mit integrierter Zuführung.
( Bild: Vester )

Die Prüfteile werden beim Videocheck VVC 120 über schnell wechselbare Prüf- und Transportschienen in der gewünschten Lage zugeführt. Während des Gleitprozesses können im Standardautomat bis zu vier Kameras den Prüfling mit einem Prüftakt bis 250 Teile/min prüfen, wie das Unternehmen mitteilt.

Beim Drehtellerprinzip werden die Prüflinge über eine Lineareinheit einem kontinuierlich drehenden Glasteller zugeführt. Während der Rotation können im Standardautomat bis zu acht Kameras den Prüfling mit einem Prüftakt bis 700 Teile/min prüfen. Um den immer anspruchsvoller werdenden Aufgabenstellungen zur Prüfung von Oberflächen gerecht zu werden, wurde der Drehteller-Prüfautomat VVC 821 nach Unternehmensangaben um das im μm-Bereich topografisch arbeitende Trevista-System ergänzt. Trevista generiere Bildinformationen, die wesentlich über das hinausgehen, was bislang an konventioneller Oberflächenprüfung möglich war, heißt es weiter.

Integration eines 3D-Laser- Triangulationssensors

Erstmals wurde die Integration eines Smart Ray 3D-Laser- Triangulationssensors in den Prüfprozess des Glastellerautomaten realisiert. Durch die dreidimensionale Darstellung des Prüfobjekts können nach Unternehmensangaben zusätzliche Informationen gewonnen werden, welche mit bisherigen Prüfmethoden nicht möglich waren. Somit wird das Messen von bisher nicht darstellbaren Höhenprofilen, wie auch Form- und Lagetoleranzen, wie beispielsweise der Ebenheit, am Objekt ermöglicht, heißt es weiter.

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