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Produktiv wie eine Transfermaschine, flexibel wie ein Bearbeitungszentrum
Die Mikron Multistep XT-200 arbeitet nicht nur so produktiv wie eine Transfermaschine: Sie bietet gleichzeitig die hohe Umrüstflexibilität mit kurzen Einrichtzeiten, wie das typisch für ein Bearbeitungszentrum ist. Zusätzlich bietet sie eine Präzision, die im Mikrometerbereich liegt, voll automatisierte Produktionsabläufe und die Möglichkeit zur „endlosen“ Beladung bei geringem Betriebsmittelbedarf.
Wird die Anlage umgerüstet, dauert das heute keine 30 min mehr. Das versetzt den Anwender in die Lage, chaotische Fertigungsfolgen zu bedienen und trotzdem noch Expressaufträge zwischen- zuschieben.
Von Span zu Span in weniger als einer Sekunde
Die Maschine bearbeitet Werkstücke bis maximal 200 mm × 200 mm × 200 mm in einer Aufspannung auf fünfeinhalb Seiten und mit automatischem Umspannen auf 6 Seiten. Da sich das Produktionszentrum mit seinen bis zu vier eigenständigen Bearbeitungsmodulen stufenweise dem konkreten Auftragsvolumen anpassen lässt, kann der Anwender auch seine Investition entsprechend konfigurieren. Das Lade-/Entlademodul und ein einziges Bearbeitungsmodul sind bereits funktionsfähig. Steigt das Auftragsvolumen, können bis zu drei weitere Module nachträglich angefügt werden. Dabei sind keine zusätzlichen Systeme wie Späneförderer oder Kühlaggregate erforderlich.
Ein einzelner Mitarbeiter kann alle vier Module bedienen. Der Transfer von Rohteilen zur Beladeeinheit und die Entnahme aus der Entladeeinheit sind sowohl von Hand als auch mit integriertem Handlingsystem möglich. Das Entgraten und das Reinigen der Teile erfolgen hauptzeitparallel im Entlademodul.
Auch in der Vollausbauversion, wenn alle vier Bearbeitungsmodule integriert wurden, entstehen im Werkstückfluss weder Staus noch Wartezeiten: Die Werkstückträger werden von einem Doppelgreifer-Wechselarm paarweise von Modul zu Modul weitergereicht. Und zwar ohne Umspannen des Werkstücks und innerhalb einer Zeitspanne von 5,5 s.
Chipcodierte Werkzeuge für alle gängigen Verfahren
Jedes der vier Module verfügt dazu über sechs interpolierende Achsen. Zwei davon sind Arbeitsspindeln mit je einer fest montierten, 18 Plätze bietenden Werkzeugmagazinscheibe. In jedem Modul können also 36 Werkzeuge eingewechselt werden. Im Vollausbau kann das Produktionszentrum so mit bis zu 144 Werkzeugen ohne Umspannen fertigen. Jedes Werkzeug, egal ob für das Drehen, Fräsen, Bohren, Reiben, Honen, Anfasen, Senken, Gewindeschneiden, Rändeln, Gravieren oder Entgraten, ist zusätzlich über einen Chip codiert und wird per Lesegerät erkannt.
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