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Zerspanung

Nullpunktspannsystem senkt Rüst- und Nebenzeiten

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Beim Wechsel über mehrere Bearbeitungsverfahren „wandert“ der Nullpunkt von Maschine zu Maschine mit. Zwischenkontrollen auf der (ebenfalls mit einer Spannplatte ausgestatteten) Messmaschine werden möglich, weil das Werkstück ohne erneutes Ausrichten wieder präzise und schnell in der Bearbeitungsmaschine positioniert und gespannt wird. Ebenso ist das Unterbrechen einer laufenden Bearbeitung problemlos möglich, um einen dringenden Auftrag dazwischenzuschieben. Dies kann bei Werkstücken mit extrem langen Laufzeiten auch ganz gezielt geplant und genutzt werden. Das NC-Programm wird in mehrere sinnvolle Schritte unterteilt.

Maschine ist nicht mehr über mehrere Tage mit Langläufern blockiert

Das Werkstück wird beispielsweise am Abend gespannt und während der (unbemannten) Nachtzeit bearbeitet. Bis zum Beginn der Frühschicht ist der erste Programmschritt abgearbeitet und das Werkstück wird dann von der Maschine abgenommen. Während des Tages werden die Jobs mit kürzeren Laufzeiten abgearbeitet. Am Abend wird wieder der „Langläufer“ ohne erneutes Ausrichten aufgespannt.

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Die dadurch zusätzlich gewonnene Kapazität und der Umstand, dass die Maschine nicht über mehrere Tage mit Langläufern blockiert ist, zeigt deutlich, dass zusätzliche Spindelzeiten mit vorhandenen Ressourcen durch sinnvolle Ergänzung der Maschinenausrüstung durch ein Nullpunktspannsystem wirtschaftlich sind.

Rolf Glück ist Vertriebsleiter der Hirschmann GmbH in 78737 Fluorn-Winzeln.

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