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Somit wurde ein gemeinsamer Sprachgebrauch zwischen dem Anwender und dem Systemintegrator entwickelt. Dies förderte die Motivation und das Verständnis für das gesamte Projekt.
Dplomarbeiten-Vergabe bei der Einführung des MES-Systems senkt Kosten
In einer Nomenklatur wurden zahlreiche neue und alte Begrifflichkeiten einschließlich einer ausführlichen Beschreibung festgehalten. Um einen Großteil der Projektbelastung (Mitschriften, individuelle Handbücher, individuelle Schulungsunterlagen, Beschriftungen an den Maschinen, Panel oder Anpassungen der Verfahrensanweisungen nicht aus dem Projektbudget zu beziehen, wurden Diplomarbeiten gezielt vergeben und Praktikanten (Fachinformatiker ) hinzugezogen. Auch die Rekrutierung, Ausbildung und Anleitung dieser temporären Mitarbeiter übernahm die F&M Consulting.
Unmittelbar nach der Anforderungsbeschreibung an dieses Projekt stand nun die Software zur Verfügung und wurde im Abschnitt Prototyping eingeführt. In diesem Projektabschnitt wurden auch die Schnittstellen an die vorhandene IT-Infrastruktur angebunden.
Identifikation mit dem MES-System stieg stetig
Es folgten zahlreiche erste Trainingseinheiten und Schulungen der Anwender. Im MES-Team, das sich alle sieben Tage traf, wurden die nächsten Schritte und die Änderungswünsche besprochen und noch vor Ort umgesetzt. Die Identifikation mit dem Projekt wuchs dadurch stetig, weil die Mitarbeiter ein Produkt vor Augen hatten, welches sie in der Form und in den Funktionen stark beeinflussen konnten.
Weil auch bei der Geyer-Gruppe Kenntnisse im Umgang mit Microsoft-Office-Anwendungen vorhanden waren, konnten die Programmquellen „Visual Basic und .net“, welche auch auf MS-Techniken aufbauen, von der internen EDV ausgebaut werden. Im Projekt wurden zahlreiche Formulare zur individuellen Anpassun an interne Mitarbeiter, wie der EDV-Abteilung, oder an Studenten weitergeleitet.
Die Projektleitung der Geyer-Gruppe Industrieholding konzentrierten sich dabei mehr auf die Integration, das Projektmanagement und die Harmonisierung der System- und der Geschäftsprozesse. Somit wurde das gesamte Projekt auf viele Schultern verteilt, gewann an Dynamik und reduzierte das Projektbudget.
Support nach Einführung des MES-Systems zu niedrigen Kosten
Weil die reinen Programmquellen ohne das Integrations-Know-how der F&M Consulting nur bedingt ausbaufähig waren, wurde eine Projektbegleitung auch nach Projektende gewünscht. Dennoch entfielen die gesamten Softwarekosten, die durchaus 50% des Projektbudgets hätten ausmachen können. Bei einem Standard-MES-System wäre durch Hotline, Pflege, Update und Migration das gesamte System nach etwa drei Jahren nochmals finanziert worden.
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