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Für Sonderkonstrukte setzt man aufs Plasmaschneiden
Für den Zuschnitt seiner kundenspezifischen Sonderbauten vertraut Feldbinder seit mittlerweile mehr als zehn Jahren auf Schneidsysteme von Microstep. „Für Microstep sprachen technische, innovative und kaufmännische Aspekte. Der Service passt, wir haben gemeinsam viel erreicht“, sagt Heiko Kunze, Leiter der Instandhaltung.
Beim Erstkontakt der beiden Unternehmen war 2004 aber der Zufall hilfreich. Aus der Historie heraus hatte der Fahrzeugspezialist seit jeher mit Produkten der Firma Kjellberg gearbeitet. Bei einer Schneidprobe im Vorführzentrum in Finsterwalde entdeckte Heiko Kunze, damals Mitglied in der Vorfertigung, die Referenzanlage von Microstep in einem Nebengebäude. Die Schneidergebnisse überzeugten und der damals noch unbekannte Maschinenhersteller rückte in den Fokus. „Wir hatten zwei Schneidanlagen im Einsatz und wollten uns technologisch verbessern. Ein Hersteller konnte unsere Wünsche nicht umsetzen, beim anderen gab es technische Vorbehalte und die Sonderlösung wäre auch wesentlich teurer gewesen als bei Microstep. Die Maschinen von Microstep waren bereits sehr flexibel“, blickt Kunze zurück.
So überzeugte man sich bei Microstep in der Fertigung in der Slowakei von den Möglichkeiten beim Sondermaschinenbau. Die erste CNC-Maschine bei Feldbinder, die heute noch im Einsatz ist, ist eine Plasmaschneidanlage der SPL-Baureihe für 2D-Zuschnitte und zum Rohrschneiden mit einer Markiereinheit. „Aus den Erfahrungen der ersten Anlage resultierend, kamen dann die anderen hinzu“, sagt Kunze. In vier weitere Schneidmaschinen wurde von 2005 bis 2012 investiert. Microstep-Anlagen decken seitdem den gesamten Plasmazuschnitt des Fahrzeugbauers ab. Ihre vorrangige Aufgabe ist das präzise und wirtschaftliche 2D- und Rohrschneiden.
Behälterbodenbau nutzt spezielle CNC-Anlage
Als bedeutendste Maschine gilt bei Feldbinder die seit 2008 eingesetzte SMG-PR. Die heute als DRM-Baureihe vertriebene Plasmaschneidanlage dient der Behälterbodenbearbeitung. Auf Anfrage und in enger Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller wurde dieser Maschinentyp von Microstep konzipiert und weiter entwickelt. „Wir wollten einfach Konturen in den Behälterboden schneiden. Da hat man gesehen, welche Basis Microstep ingenieurstechnisch hat, um Sonderlösungen zu realisieren,“ so Kunze. Böden mit 500 bis 4000 mm Durchmesser können mithilfe der CNC-Anlage bearbeitet werden. Der eigens entwickelte Rotator ermöglicht das Fasenschneiden zur Schweißnahtvorbereitung bis zu einer Neigung von 90°.
Der Behälterbodenschneider ersetzte einen Roboter, der viel Zeit und Know-how beim Bedienen forderte. Dies sollte einfacher und effektiver gestaltet werden – und gelang. „Die Anlagen laufen und machen das, was sie machen sollen. Sie haben sich bezahlt gemacht ohne große Ausfälle. Vor allem die Maschine für die Bodenfertigung ist nach acht Jahren nicht veraltet und einfach durch nichts zu ersetzen“, merkt Kunze an.
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