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Messgeräte Portables Messgerät von Faro ist um 30 % genauer als seine Vorgänger

| Redakteur: Alexander Strutzke

Leipzig (as) – Ein portables Koordinaten-Messgerät namens Quantum-Arm hat Faro zu seinem 10. Börsenjubiläum jetzt vorgestellt. Der Quantum-Arm ist 30% genauer als seine Vorgänger Platinum und Titanium, die ebenfalls weiter vertrieben werden. Bei 2,4 m Armlänge und sechs Achsen liegt die Messunsicherheit bei ±18 µm, was ungefähr einem Fünftel der Dicke eines menschlichen Haares entspricht.

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Dipl.-Ing. Markus Eickhoff, Vertriebsleiter Faro Europe: „Bei Messgeräten zählt jedes µ – zum Beispiel im Spritzguss.“
Dipl.-Ing. Markus Eickhoff, Vertriebsleiter Faro Europe: „Bei Messgeräten zählt jedes µ – zum Beispiel im Spritzguss.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Damit erreicht das portable Messgerät laut Faro erstmals Bereiche, die vorher stationären Koordinatenmessmaschinen vorbehalten waren. Bei sieben Achsen beträgt die Messunsicherheit noch ±21 µm und beim Platinum-Arm ±25 µm.

Bei Messgeräten zählt jedes µ

Dipl.-Ing. Markus Eickhoff, Vertriebsleiter von Faro Europe, sagte bei der Vorstellung des Messgeräts: „Jedes µ zählt. Besonders im Spritzguss war die Genauigkeit unserer Messgeräte bisher nicht ganz ausreichend. Nun können wir auch dieses Feld bedienen.“

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Die hohe Genauigkeit wird unter anderem durch Temperatursensoren entlang des Arms und im Tastkopf realisiert. Der Taster ist austauschbar und seine Größe wird automatisch von der Software erkannt.

Zum kabellosen Datenaustausch mit einem PC setzt Faro auf die im PC-Bereich verbreitete Bluetooth-Technik, die bis zu einer Entfernung von 10 m funktioniert und sicherer als WLAN ist. Das Gerät wird wahlweise mit Software von Faro oder von Drittanbietern wie Geomagic oder Zeiss ausgeliefert.

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