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Seyi auf der Blechexpo 2019 Pressen mit Servomotor

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Seyi zeigt in Stuttgart sein Portfolio an Servopressen.

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Servopressen von Seyi sind mit Sensoren ausgerüstet, dadurch können sich anbahnende Fehler bereits verhindert werden.
Servopressen von Seyi sind mit Sensoren ausgerüstet, dadurch können sich anbahnende Fehler bereits verhindert werden.
(Bild: Seyi)

Eine Servopresse setzt nur beim Pressen die größte Energie ein, dabei langsam und akkurat, um das Material sauber umzuformen. Davor und danach kann der Stößel schnell hoch- und runterfahren. So ist es möglich, dass sowohl Genauigkeit und Geschwindigkeit erreicht werden können – das bedeutet hohe Produktivität. Außerdem verursacht das sanftere, kontrollierbare Stanzen im Vergleich zu einer mechanischen Presse nachweisbar weniger Lärm.

Ermöglicht wird diese Technik durch einen Servomotor, dessen Drehgeschwindigkeit und Drehrichtung je nach Bedarf einzustellen ist. Durch direkte Übersetzung sind die Geschwindigkeit und die Richtung (nach oben oder nach unten) des mit einem Pleuel verbundenen Stößels steuerbar. Im anderen Worten, man kann den Hub je nach Bedarf programmieren. Dafür ist nicht nur ein Servomotor notwendig, sondern auch die entsprechenden mechanischen und elektronischen Konstruktionen, die die Vorteile eines programmierbaren Hubs, also einer programmierbaren Stößelbewegung am Besten zur Geltung bringen, wie Pressenbauer Seyi mitteilt.

Bis 20 Bewegungspunkte programmieren

Mit dem Servomotor und einem selbstentwickelten Kontrollsystem können an Servopressen von Seyi innerhalb eines Hubes bis 20 Bewegungspunkte programmiert werden. Die Geschwindigkeit jeder Strecke zwischen einem zum nächsten Punkt ist frei variierbar. Das heißt auf einer Seite, dass eine einzige Presse nun geeignet für noch mehr verschiedene Werkzeuge ist, und auf anderer Seite werden Sondermodi wie Vibrationsmodus oder Pendelmodus dadurch möglich, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt.

Beim Tiefziehen könne man besonders gut die Vorteile der Servortechnik erkennen: Aus einem flachen Blech wird ein makelloses, langes, becherförmiges Objekt – und zwar schneller als es eine hydraulische Presse schaffen kann. Um zum vergleichbaren Ergebnis zu kommen, hat man früher mehrere Stationen gebraucht. Jetzt wird das Bauteil mit einem Hub vollendet, wie es weitere heißt.

Die Presse seit außerdem 4.0-fähig. Servopressen von Seyi sind mit Sensoren ausgerüstet, dadurch können sich anbahnende Fehler bereits verhindert werden. Die Sensoren überwachen den Zustand der Presse und geben rechtzeitig Signal, wenn eine Wartung notwendig ist. Eine „Smart Management Application“ empfängt and analysiert alle Sensorsignale unterschiedlicher Komponenten, und zwar nicht nur aus der eigenen Fertigungslinie, sondern auch aus anderen Linien. Somit erhält der Verwalter Berichte über die analysierte Statistik der gesamten Fabrikation und bekommt damit einen besseren Überblick über die Produktionseffizienz. Ferner kann ein ERP-System oder eine MES-Lösung integriert werden, wie es weiter heißt.

Seyi auf der Blechexpo: Halle 8, Stand 8205

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Special.

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