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Profilmetall investiert 2 Mio. Euro

| Redakteur: Stéphane Itasse

Die Profilmetall GmbH investiert 2 Mio. Euro in einen Neubau in Marktheidenfeld. Grund ist das starke Wachstum: Seit der Hirrlinger Spezialist für dünnwandiges Rollformen 2008 die damalige Marke Kurt Rüppel übernommen hat, verdoppelte sich der Umsatz mit Profilieranlagen und Werkzeugen. 2011 sind 3 Mio. Euro Umsatz geplant.

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Spatenstich bei der Profilmetall Engineering GmbH (v.l.): Betriebsleiter Pius Stark, geschäftsführender Gesellschafter Manfred Roth, Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und Daniela Eberspächer-Roth. Bild: Profilmetall
Spatenstich bei der Profilmetall Engineering GmbH (v.l.): Betriebsleiter Pius Stark, geschäftsführender Gesellschafter Manfred Roth, Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und Daniela Eberspächer-Roth. Bild: Profilmetall
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Neubau, der die Gesamtfläche auf knapp 3000 m2 in der Produktion und auf 400 m2 im Büro mehr als verdoppelt, soll Ende 2012 fertig werden. Damit der Betrieb fortwährend laufen kann, erfolgen Erweiterung und Umbau in drei Bauabschnitten. Im ersten Abschnitt erfolgt bis August ein Anbau an die Bestandshalle, in dem die neuen Sozial- auch als Schulungsräume genutzt werden.

Rollform-Spezialist plant auch neue Halle

Im September folgt der Abbruch des Wohn- und Bürogebäudes, das an derselben Stelle gemäß modernsten Erfordernissen neu errichtet wird und langfristig 20 Mitarbeitern Platz bietet. Parallel wird die bestehende Produktionshalle energetisch saniert, sodass das Gesamtbauwerk geltende Verbrauchsnormen unterschreitet. Im dritten Bauabschnitt realisiert die Profilmetall Engineering GmbH einen Hallenneubau mit 1600 m2 Fläche, auf denen mehrere Versuchsanlagen parallel laufen und bestellte Maschinen produziert werden können.

„Weitere Arbeitsplätze im Bereich Engineering und Montage sind geplant“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Roth beim Spatenstich mit Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder und dem Architekten Thorsten Götz. Seit 2008 ist die Zahl der Mitarbeiter bereits um vier Fachkräfte auf 23 gestiegen.

Profilmetall macht mit Neubau auch Abläufe effizienter

„Der Neubau ist erforderlich, um entsprechend der gestiegenen Nachfrage weitere Kapazitäten zu schaffen“, sagt Betriebsleiter Pius Stark. Die Effizienz der Betriebsabläufe werde nach der Fertigstellung um ein Drittel steigen, weil Wege und Prozesse architektonisch aufeinander abgestimmt wurden und die Fläche dann optimal genutzt wird, um Anlagen und Material ökonomisch zu bearbeiten.

Roth ist sich sicher, dass von der Investition in Franken auch der Stammsitz in Württemberg profitiert, wo 80 Mitarbeiter auf zwölf Anlagen in der Lohnfertigung von rollgeformten Profilen für Kunden aus der Automobil-, Kühlschrankindustrie oder Medizintechnik meist große Serien produzieren. „Die Synergien zwischen Serienfertigung und Maschinenbau werden durch effiziente Abläufe beschleunigt, um komplexere Aufträge zu realisieren“, blickt der Chef in die Zukunft.

Im vergangenen Jahr hatte der Spezialist für dünnwandiges Rollformen den Umsatz um 10% auf 13 Mio. Euro gesteigert. Ein ähnliches Wachstum erwartet Profilmetall für das laufende Jahr.

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