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Roboterindustrie eilt von Rekord zu Rekord

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In Deutschland ist die Automobilindustrie wichtigster Wachstumstreiber

2013 legte der Absatz von Robotern in der Republik Korea aufgrund höherer Investitionen im Automobilsektor um 10 % auf über 21.000 Einheiten zu. In der Elektronikindustrie, dem Hauptnutzer von Industrierobotern in Korea, hingegen sank die Zahl der Roboteraufträge.

Der Absatz von Robotern auf dem deutschen Markt belief sich 2013 auf 18.000 Einheiten und lag damit um 4 % über dem Vorjahreswert. Auch in Deutschland erwies sich die Automobilindustrie als wichtigster Wachstumstreiber. Zwischen 2008 und 2013 stiegen die Verkaufszahlen auf dem Robotersektor im Jahresdurchschnitt um 4 %. 50 % der weltweiten Roboterlieferungen gingen 2013 nach Japan, die USA, die Republik Korea und Deutschland.

Andere asiatische Märkte, allen voran Taiwan, Indien und Indonesien, konnten einen beachtlichen Zuwachs im Bereich Roboterinstallation verzeichnen. Weitere wichtige europäische Märkte wie Italien und Spanien schwenkten 2013 auf einen Erholungskurs ein. Auch in den mittel- und osteuropäischen Ländern sowie in Mexiko und Kanada nahm der Einsatz von Robotern laut IFR-Statistik weiterhin beträchtlich zu. In Brasilien hingegen blieb der Markt für Roboter hinter den Erwartungen zurück.

Metallverarbeitung setzt verstärkt auf Roboter

Zwischen 2010 und 2013 erhöhte die Fahrzeugindustrie stetig ihre Investitionen in Roboter um durchschnittlich 22 % pro Jahr. Die Hauptmärkte waren China, Deutschland und die USA. 2013 stiegen die weltweiten Roboterumsätze in der Automobilindustrie um 5 %. Der Sektor Metallverarbeitung und Maschinenbau verzeichnete im gleichen Zeitraum eine durchschnittliche jährliche Zuwachsrate von ebenfalls 22 %. 2013 stieg der Absatz von Robotern in diesem Industriezweig um 17 %.

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