Profilieren Rollformen als material- und energieeffizientes Umformverfahren im Aufwind

Quelle: Pressemitteilung

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Die diesjährige Euroblech hat die Erwartungen der Profilmetall-Gruppe übertroffen. Auf dem Messestand registrierten die Unternehmensvertreter ein spürbar gestiegenes Interesse am Rollformverfahren, das auch von Besuchern aus dem europäischen Ausland bekundet wurde.

Die diesjährige Euroblech hat die Erwartungen der Profilmetall-Gruppe übertroffen. Im Bild links zwei Module der Xellar-Profilieranlage, rechts mit hochgeschobener Front das Ablängmodul „Xellar Cut“ mit energiesparender elektromechanischer Antriebseinheit.
Die diesjährige Euroblech hat die Erwartungen der Profilmetall-Gruppe übertroffen. Im Bild links zwei Module der Xellar-Profilieranlage, rechts mit hochgeschobener Front das Ablängmodul „Xellar Cut“ mit energiesparender elektromechanischer Antriebseinheit.
(Bild: Profilmetall)

Zwar seien die Vorzüge des Profilierens gerade hinsichtlich Material- und Energieeffizienz oft noch unbekannt. „Die Bereitschaft, die eigene Fertigung zu überdenken und über eine Substitution bestehender Verfahren nachzudenken, ist jedoch angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen groß“, berichtet Simone Weyerich, Geschäftsführerin der Profilmetall Engineering GmbH.

Die Kontakte seien zahlreicher als erwartet, sehr zielgerichtet und von durchweg hoher Qualität gewesen. Zudem habe man am Stand einen Vertrag über die Entwicklung mehrerer Xellar-Profilieranlagen und eine Lieferantenvereinbarung abgeschlossen.

Messeneuheiten im Fokus

Auf großes Interesse stießen außerdem die neue Profilieranlage Xellar 400, das überarbeitete und energiesparende Ablängmodul „Xellar Cut“ für Blechbreiten bis 200 mm sowie Komponenten für das Rollformen höher- und hochfester Stähle.

Xellar 400 ist für Blecheinlaufbreiten bis 400 mm und Dicken bis 3,5 mm konzipiert und erweitert das bisherige Angebot an Xellar-Rollformanlagen für Coils bis 200 oder 300 mm Breite nach oben. Die modular aufgebauten Xellar-Anlagen bestehen aus frei kombinierbaren Fertigungszellen zum Rollformen, Stanzen, Ablängen und Laserschweißen, die sich bei Bedarf rasch und unkompliziert austauschen lassen. Dadurch sind sie flexibel einsetzbar.

Für das Ablängmodul „Xellar Cut“ sind verschiedene, leicht wechselbare Antriebseinheiten erhältlich, mit denen Nutzer auf vielfältige Anforderungen an das Trennwerkzeug reagieren können. Aufmerksamkeit erregte besonders die energiesparende servomechanische Ausführung auf dem Messestand. Daneben gibt es servohydraulische, hydraulische und pneumatische Systeme.

Höher- und hochfeste Stähle: Rollgeformte Profile als Alternative

Nachgefragt waren auch die von Profilmetall vorgestellten Konzepte für die Verarbeitung höher- und hochfester Stähle. Vor allem Besucher aus der Automobil- und E-Mobility-Branche informierten sich am Messestand. „OEMs hinterfragen zurzeit ihre Herstellung crashrelevanter Komponenten wie Batteriekästen, Stoßfänger sowie Rahmen- und Strukturbauteilen, die sie mit weniger Material und Energie kostengünstiger produzieren möchten“, erklärt Andreas Enderle, Geschäftsführer der Profilmetall GmbH.

Rollgeformte Profile aus sehr dünnwandigem Stahl bieten sich als Alternative zu Aluminiumbauteilen an. Sie lassen sich auch bei hohen Stückzahlen und komplexen Geometrien sehr stabil rollformen, so dass beim Profilieren Gewicht eingespart wird. In der Regel sind auch zusätzliche Fertigungsschritte und Anarbeitungen inline und ohne Produktionsunterbrechung möglich, so dass zudem Energie gespart wird.

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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