RSA Cutting Systems RSA setzt nach Neustart auf Flexibilität
Die RSA Cutting Systems GmbH schaut wieder positiv in die Zukunft. Übernommen wurde das Unternehmen aus der Insolvenz durch Dr. Wolfgang Geers als ehemaliger Miteigentümer der Geers-Hörakustik. Unter den beiden Geschäftsführern und Gesellschaftern Thomas Berg und Markus Sommer wird RSA fortgeführt. Unsere Redaktion hatte diesbezüglich einige Fragen an das neue RSA-Führungsduo.
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RSA ist ja ein schon traditionelles Unternehmen für Maschinen, Anlagen und Zubehör für die Rohrbearbeitung, das von Rainer Schmidt gegründet wurde. Nach dessen plötzlichem Tod ging sein Lebenswerk in Insolvenz. Was hat sich seitdem getan?
Sommer: Unsere erste und wichtigste Aufgabe war es, das Unternehmen, die Mitarbeiter und unsere Kunden kennenzulernen und ihnen das Vertrauen zurückzugeben, welches RSA in den letzten Jahren entgegengebracht wurde.
Berg: Wir haben dazu intern die Aufbau- und Ablauforganisation analysiert und alle Prozesse angepasst mit dem Ziel, optimiert, schneller und effektiver auf die Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Es gilt nun, die Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten wieder zu pflegen, Vertrauen in die Qualität und Beständigkeit unserer Produkte und die Leistungen unseres Unternehmens auf- und auszubauen.
Viele interessante und innovative Projekte und Entwicklungen sind zuletzt stecken geblieben. Diese werden derzeit wiederbelebt und fertiggestellt. Wir sind gespannt auf die Reaktionen unserer Kunden am Markt.
Gibt es Neuerungen und wie sehen diese aus?
Berg: In den vielen Gesprächen mit unseren Kunden ist klar herausgekommen, dass die alte RSA als sehr starr und unflexibel wahrgenommen wurde. Dies wollen und werden wir ändern. Der Kunde mit seinen Wünschen steht an erster Stelle. Dazu haben wir in den letzten Monaten die Entwicklung, die Konstruktion und den Vertrieb ausgebaut. Wir werden zukünftig wieder auf den Direktvertrieb in Deutschland setzen und ohne Handelsvertreter arbeiten. International werden unsere Tochtergesellschaften oder Vertreter unsere Kunden betreuen, jedoch immer in Kombination mit einem RSA-Verkäufer. Der Kunde und seine bestmögliche Betreuung und Beratung sind der Leitgedanke der neuen RSA.
Was bedeutet dies sowohl für die Mitarbeiter als auch für das RSA-Angebot?
Sommer: RSA hat eine lange Tradition als mittelständisches Unternehmen mit innovativen Produkten. Diese Tradition wollen wir ausbauen in Mitarbeitern, in Produkten und in Märkten. Damit können wir unseren Mitarbeitern das Gefühl geben, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben und sich wohlzufühlen. Unsere Mitarbeiter sind das, was die RSA ausmacht.
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