Laserschneiden

Rundumerneuerung bei Laserschneidanlagen-Serie

| Redakteur: Peter Königsreuther

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(Bild: Trumpf)

Trumpf hat seine Trulaser-1000-Serie, wie es heißt, von Grund auf überarbeitet. Ein Effekt dieser Arbeiten sei, dass die Maschinen jetzt umfassend automatisiert werden könnten.

Ein robuster Laser und bewährte Funktionen wie der Kollisionsschutz sorgen laut Trumpf dafür, dass die Maschinen Bleche prozesssicher schneiden. Das intuitive Bedienkonzept reduziere den Schulungsaufwand. Darüber hinaus hat Trumpf eigenen Angaben zufolge die Serie mit neuen Funktionen ausgestattet, die Prozesse optimieren, die Effizienz der Maschinen steigern und bisher höheren Serien im 2D-Laserportfolio vorbehalten waren. Dazu gehören beispielsweise eine Schutzglasüberwachung oder Brightline fiber, heißt es.

So lassen sich die Aufträge zuverlässig abarbeiten

Die neue Serie besteht jetzt aus zwei Maschinentypen, der Trulaser 1030 fiber mit einem drei Meter langen Arbeitsraum und der Trulaser 1040 fiber mit einem vier Meter langen Arbeitsraum. Ihr Trudisk Festkörperlaser arbeitet mit konstanter Leistung und reagiert unempfindlich auf Rückreflexionen beim Schneiden reflektierender Materialien wie Kupfer und Messing. Bereits bei Auslieferung stattet Trumpf die Maschinen mit Schneiddaten für viele gängige Materialien und Blechdicken aus. Mit ihrer Hilfe bearbeiten sie selbst Kupfer prozesssicher mit Stickstoff. Maschinen mit einem 4-kW-Laser verfügen über Brightline fiber. Dank der Funktion schneiden die Maschinen selbst dicken Bautstahl prozesssicher. Ein spezieller Schutzmechanismus sorgt dafür, dass der Schneidkopf im Fall einer Kollision mit gekippten Teilen auslenkt und beugt so einer Beschädigung von Schneidkopf und Maschine vor. Schlacke und Kleinteile entsorgt die Trulaser Serie 1000 in fünf ausziehbare Schubladen unterhalb des Maschinenkörpers.

So reduzieren sich die Teilekosten beim Laserschneiden

Im Vergleich zur Vorgängerserie hat Trumpf die Maschinendynamik deutlich gesteigert. Die Positioniergeschwindigkeit ist beispielsweise von 85 auf 140 m/min gestiegen. Der Grund dafür liegt in der Konstruktion des Maschinenkörpers und der Kombination aus einem steifen Maschinenrahmen, einer Leichtbau-Bewegungseinheit und starken Antrieben. Die Maschine schneidet alle Materialien und Blechdicken mit dem gleichen Schneidkopf. Mit dem optionalen Düsenwechsler wechselt sie Düsen automatisch ein. Sensoren überwachen das Schutzglas der Optik und melden dem Bediener, wenn er es austauschen muss. Eine manuelle Sichtprüfung entfällt. All das reduziert die Rüstzeiten der Maschine. Zeit spart die Trulaser Serie 1000 auch beim Schneidprozess selbst. Die Funktion Pierceline reduziert die Dauer des Einstechens um bis zu 80 % und schont Maschine und Material. Mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 13 kW beim 3-kW-Laser und 14 kW beim 4-kW-Laser arbeiten die Maschinen im Produktionsbetrieb extrem energiesparend. Zusätzlich verfügen sie sowie die zugehörigen Aggregate über weitere Energiesparfunktionen.

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