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Je nach Komplexität des Werkstücks wird die Bearbeitungsdauer auf jeden Fall um mindestens 20 bis 25% verkürzt. Notwendige Verlagerungen des Bauteils übernimmt der Roboter automatisch. Bei Rechteckrohren wird beispielsweise nach der dreiseitigen Bearbeitung das Werkstück gedreht und für die weiteren Arbeitsschritte von oben oder von den Seiten wieder genau ausgerichtet. Dadurch wird zudem vermieden, dass herabtropfende Schlackereste den Brennerkopf beschädigen.
Plasmabrenn-Roboter nach Testlauf fest in den Workflow integriert
Zwei ältere Maschinen, eine Säge-Bohr-Einheit und eine Brenn-Bohr-Anlage, konnten bei IBB durch den neuen Roboter ausgemustert werden. Spezielle Umbauten der Werkshalle waren nicht nötig. Auch das Einlernen der Mitarbeiter ging dank der benutzerfreundlichen Software sehr schnell. Nach einem zweimonatigen Testbetrieb ist der Plasmabrennroboter inzwischen vollständig in den Fertigungsablauf integriert.
* Klaus Stamm ist Geschäftsführer der Industriebau Bönnigheim GmbH + Co. KG in 74357 Bönnigheim.
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