Suchen

Robotik

Schweißroboter-Komplettsystem antwortet auf Fachkräftemangel

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Mit dem kompakten Komplettsystem für ein effizientes und automatisiertes Schweißen will Merkle in Zeiten von Personalmangel Fachkräfte entlasten.

Firmen zum Thema

Durch das Plug-&-Play-Zubehör sei auch die Montage und Installation des Komplettsystems Weld Rob zum Roboterschweißen besonders einfach.
Durch das Plug-&-Play-Zubehör sei auch die Montage und Installation des Komplettsystems Weld Rob zum Roboterschweißen besonders einfach.
( Bild: Merkle )

Der Einsatz des Weld Rob beschränkt sich nicht nur auf kurze Längsnähte. Einfache Schweißvorgänge wie Rund- und Längsnahtschweißungen, aber auch komplexe Konturen und Segmente lassen sich mit dem neuen Weld Rob in wenigen Minuten programmieren und automatisiert schweißen, heißt es. Das System kann auf Wunsch mit weiteren Komponenten ergänzt werden. So lassen sich zum Beispiel die Merkle-Drehtische oder -Längsschlitten mit dem Weld Rob kombinieren und ermöglichen somit die Ausführung von noch komplexeren Schweißaufgaben.

Gerade für mittelständische Betriebe mit kleinen und mittleren Serien sei der neue Weld Rob von Merkle die ideale Investition. Wiederholteile werden lediglich 1-malig programmiert – den Rest übernimmt der Weld Rob und entlastet wirkungsvoll die Fachkräfte, die sich in der Zwischenzeit anderen spezialisierten Aufgaben widmen können.

Schnelles Umrüsten und Umprogrammieren

Die leichte und platzsparende Bauweise ermöglicht den Roboter für unterschiedlichste Anwendungen einzusetzen, ohne das Produktionslayout ändern zu müssen. Auch für wechselnde Arbeitsprozesse ist ein Umrüsten und Umprogrammieren schnell und einfach möglich. Auf aufwendige Schutzeinrichtungen kann verzichtet werden, da der Roboter bei Berührung sofort stoppen kann.

Statt komplexer aufwendiger Roboter-Technologie mit hohem Bedarf an Schulungen und Einarbeitungen gehe das Schweißen mit dem Weld Rob einfach. Die simple Programmierung zeichnet das System im Vergleich zu Standard-Robotern aus. Der Roboterarm wird mit Hand in die gewünschte Position geführt und lernt so ganz einfach den Verfahrweg.

Das System besteht aus den folgenden Komponenten:

  • Merkle High Pulse 454 DW mit integrierter Wasserkühlung,
  • Merkle-Drahtvorschubgetriebe DV 31 mit Drahtrichtvorrichtung,
  • Robotersteuerung mit Touch-Bedienfeld,
  • Leichtbauroboter UR 10 von Universal Robots,
  • Merkle Roboter-Schweißbrenner ROB 505 W mit Brennerhalter,
  • Komplette Peripherieelemente (Adapterplatte, Seilzugbalancer, et cetera).

Der Arbeitsradius des UR10-Roboters beträgt 1300 mm, die maximale Traglast wird mit 10 kg angegeben. Die Wiederholgenauigkeit liegt bei ± 0,1 mm. 6 Achsen und eine Gelenkrotation von ± 360° sind weitere technische Merkmale des UR10.

Die Roboter lassen sich innerhalb von wenigen Stunden aufstellen und in den Arbeitsprozess integrieren, eine spezielle Elektroinstallation ist nicht notwendig. Durch das Plug & Play Zubehör ist auch die Montage und Installation besonders einfach.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45870621)

Merkle; Bild: Kasto; Bild: Schuler; ; EFB; Schuler; Roemheld; VCG; Stanova; Strack Norma; Siegmund; Bystronic; D.Quitter/konstruktionspraxis; Spanset; ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design; Getzner; Joke; Tebis; Ecoclean; Metallform Wächter; Tribo-Form Engineering; ©grafikplusfoto - stock.adobe.com; IPH; H. Fischer; Beckhoff; © Salt & Lemon Srl; Albromet; © Simone Käfer; Burghardt + Schmidt; Mewa; Kasto; ZVEI; Vogel Communications Group; ©ekkasit919 - stock.adobe.com; Stefanie Michel; Finus/VCG; Fraunhofer-IWU; ILT / V. Lannert; Stephanie Macht / TH Köln