Drucklufttechnik

Simulation macht Einsparpotenzial bei der Druckluftversorgung sichtbar

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Die vom Energie-Bilanzierungs-System zur Verfügung gestellten Ergebnisse sind vielfältig und geben eine genaue Übersicht über die reale Situation der Druckluftstation und deren Energiebedarf im Messzeitraum.

Diese Analyse der Ist-Situation macht die aktuellen Energiekosten detailliert transparent. Sie zeigt auf, mit welchen Energiekosten der Betreiber der Druckluftstation pro Jahr rechnen muss. Das System zeichnet zu diesem Zweck eine Vielzahl von Daten tabellarisch und grafisch auf, beispielsweise:

  • Volumenstrom aller Kompressoren und jedes Einzelkompressors als Tages- und Wochenprofil,
  • Summenhäufigkeit des Gesamtvolumenstroms,
  • Betriebsdruck der Kompressoren als Tages- und Wochenprofil,
  • Summenhäufigkeit des Gesamtbetriebsdruckes,
  • Last-Leerlauf-Zeiten der Kompressoren,
  • Verhältnis der Last- und Leerlaufzeiten,
  • Lastwechselintervalle,
  • Motorenschaltspiele der Kompressoren,
  • Leckagerate durch Vergleich der Produktions- und der Kompressorenbetriebszeiten,
  • Energieverbrauch/Stromaufnahme der einzelnen Kompressoren aufgeteilt nach Lastlauf und Leerlauf.

Geringer Leerlaufanteil der Kompressoren wird angestrebt

Basierend auf der Fülle dieser Messergebnisse ist eine genaue Analyse der Druckluftstation und darauf aufbauend die optimale Beratung des Druckluftanwenders möglich. Die vorhandenen Potenziale können aufgezeigt und Vorschläge zur Optimierung des Energieeinsatzes zur Druckluftversorgung erarbeitet werden. Wichtig ist, dass diese Maßnahmen immer individuell entsprechend den tatsächlichen Anforderungen auszulegen sind. Eine optimale, energieeffiziente Drucklufterzeugung ist immer dann gegeben, wenn die angeschlossenen Kompressoren möglichst viele Lastlaufstunden beziehungsweise möglichst keine oder nur einen geringen Anteil an Leerlaufzeiten haben.

Weiterhin sollten sowohl der Leckageanteil als auch der Betriebsdruck so weit wie möglich reduziert werden, denn 1 bar Druckreduzierung bedeutet ein Einsparpotenzial von 6 bis 8% der Energiekosten. Eine gut ausgelastete Druckluftstation mit möglichst vielen Lastlaufstunden, geringen Leerlaufanteilen und einem betriebsoptimierten, konstanten Druck auf geringstem Niveau kann erzielt werden durch die folgenden Maßnahmen:

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