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Ejot auf der Euroblech 2018 So werden hochfeste Stahlbleche mit Aluminium zur stabilen Rohkarosse

| Redakteur: Peter Königsreuther

Im Automobilbau dominiert der Materialmix, was nicht immer heißt, das Carbonfasermaterialien daran beteiligt sind. Zwei neue Ideen zum lochlosen Fügen gewährleisten jetzt stabile und hoch belastbare Multi-Materialkonstruktionen. Halle 13 am Stand C166.

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Die ersten beiden Stufen von insgesamt sechs, die das lochlose Fügen von hochfesten Stahlblechen mit Aluminum oder anderen Materialien im Materialmix kennzeichnen. Möglich macht das die FDS-Schraube von Ejot, die außer einer optimierten Variante des Reibelementschweißens, ein Highlight zur Euroblech sein wird. Halle 13 am Stand C166.
Die ersten beiden Stufen von insgesamt sechs, die das lochlose Fügen von hochfesten Stahlblechen mit Aluminum oder anderen Materialien im Materialmix kennzeichnen. Möglich macht das die FDS-Schraube von Ejot, die außer einer optimierten Variante des Reibelementschweißens, ein Highlight zur Euroblech sein wird. Halle 13 am Stand C166.
(Bild: Ejot)

Die Leicht- und Mischbauweise hält mittlerweile Einzug in nahezu alle Baugruppen zukünftiger Fahrzeugmodelle, wie der Euroblech-Aussteller und Verbindungstechnik-Spezialist Ejot erklärt. Nach Erfahrung von Ejot, ist besonders der in Multi-Materialbauweise ausgeführte Karosserierohbau durch eine Vielzahl eingesetzter Materialien und Werkstoffe gekennzeichnet. Außer verschiedenen Stahl- und Aluminiumsorten kommen in diesem Bereich auch moderne, ultra-hochfeste Stähle zum Einsatz, die laut Ejot für Struktur- und Sicherheitsbauteile verwendet werden.

Space-Frame-Strukturen ohne Vorloch fügen

Doch nicht nur diese heterogen zusammengesetzten Werkstoffe erfüllten im Verbund höchste Ansprüche an Sicherheit und Verwindungssteifigkeit. Auch die zum Einsatz kommenden Verbindungselemente müssten Stabilität und Sicherheit auch unter höchsten Belastungen gewährleisten. Für diese besonderen Anforderungen habe Ejot zwei verschiedene Systeme entwickelt.

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Auch für Kunststoffexperten hat Ejot was im Portfolio:

Wenn außer einer einseitigen Zugänglichkeit bei der Montage, insbesondere auch die Lösbarkeit der Verbindung zu den wichtigen Erfüllungskriterien gehören – speziell im Hinblick auf die Recyclebarkeit – ist die FDS-Schraube, wie Ejot betont, das probate Verbindungselement. Mit ihr können Bleche aus Stahl (bis 1,8 mm Dicke) und Aluminium (bis 4 mm) hochwertig und prozesssicher sowie ohne Vorloch verbunden werden. Durch diesen Vorteil ist die FDS insbesondere für das Fügen komplexer Space-Frame-Strukturen das ideale Element, so Ejot.

Reibelementeschweißen per Roboter-Setzgerät

Eine weitere Option für das Fügen unterschiedlicher Materialien und Halbzeugarten ist das so genannte „Reibelementschweißen“, das Ejot unter dem Markennamen Ejoweld vermarktet. Diese innovative Entwicklung bietet dem Anwender aus der Welt der Verbindungstechnik die Möglichkeit, mit einem robotertauglichen Reibelement-Setzgerät Mischverbindungen, insbesondere Leichtbauwerkstoffe und ultra-hochfeste Stähle, sicher zu fügen. Mit dem Ejoweld-Verfahren sei die Fügeoperation ohne Vorbehandlung der Fügepartner schnell, automatisiert und mit hoher Festigkeit und reproduzierbar realisierbar.

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